2.000€ monatlich: So senkst Du Dein Zielkapital um 80%

Cashflow Profi Die Covered-Call-Strategie

Viele Anleger versuchen, ihren Vermögensaufbau allein über Kursfantasie zu planen. Sie machen sich dadurch abhängig von kurzfristigen Marktbewegungen und Entwicklungen, die sie nicht kontrollieren können.

Stabiler funktioniert es, wenn Du ein erprobtes System hast, das auch dann trägt, wenn die nächsten Jahre durchschnittlicher laufen.

Dazu ein Beispiel: Nehmen wir an, Du strebst ein monatliches Nebeneinkommen von 2.000 EUR an. Würdest Du dieses Ziel ausschließlich passiv über einen klassischen S&P-500-ETF erreichen wollen, bräuchtest Du bei einer aktuellen Dividendenrendite des Index von rund 1,13 % einen Kapitalstock von etwa 2,1 Mio. EUR.

Allein diese Zahl zeigt, warum viele Anleger das Thema „Einkommen aus dem Depot“ vorschnell als unrealistisch abhaken.

Schauen wir uns nun an, wie sich dieselbe Zielgröße mit einer strukturierten Cashflow-Strategie verändert.

Hinweis: Dieser Artikel wurde zunächst im Newsletter Cashflow Profi veröffentlicht. Wenn Du unsere künftigen Beiträge nicht verpassen möchtest, dann melde Dich hier für unseren kostenlosen Newsletter an.

Die vier Bausteine im System

Im ersten Chart siehst Du das Standardprofil der Cashflow-Strategie gemäß der 40-20-20-20-Regel.

Das Cashflow-Depot ist hier mit 40 % gewichtet und bildet das Kerndepot. Hier stehen kontinuierliche und verlässliche Dividendenerträge im Fokus.

Das Wachstumsdepot ist mit 20 % gewichtet und sorgt für dynamische Kursgewinne. Der Cashflow wird hier durch regelmäßige Entnahmen realisiert.

Das Stillhalter-Depot ist ebenfalls mit 20 % gewichtet und fungiert als Cashflow-Beschleuniger. Optionsprämien erhöhen den laufenden Ertragsstrom insbesondere in Seitwärtsmärkten und volatilen Marktphasen.

Schließlich kommt das ETF-Depot als strategischer Ergänzungsbaustein hinzu (Gewichtung: 20 %). Es bildet breit ganze Märkte (wie etwa Anleihen oder Immobilien) ab und sorgt für zusätzliche Stabilität innerhalb der Struktur.

Umsetzung mit dem Standardprofil

Alle vier Depots haben seit Auflegung im Premiumbrief zweistellige Renditen erzielt. Für die Modellrechnung gehe ich jedoch bewusst konservativer vor und arbeite mit einer Gesamtrendite vor Steuern von 9 bis 10 % pro Jahr.

Würdest Du die Cashflow-Strategie im Standardprofil umsetzen (wie oben beschrieben), dann könntest Du bereits mit rund 350.000 bis 400.000 EUR Dein monatliches Einkommensziel von knapp 2.000 EUR erreichen.

Dieser Rechnung liegt die Annahme zugrunde, dass das Stillhalter-Depot für rund ein Drittel (2,2 %) des gesamten Cashflows sorgt, wobei die Cashflow-Rendite der restlichen Depots (Dividenden + Entnahmen) bei etwa 4 % liegt (gesamt: 6,2 %).

In diesem Szenario wird die restliche Rendite von 3 bis 4 % pro Jahr durch die nicht realisierten Kursgewinne erzielt.

Umsetzung mit dem Ertragsprofil

Jetzt verschieben wir nur eine Stellschraube und erhöhen den Stillhalter-Anteil auf 40 % (Ertragsprofil). Während die restlichen 60 % weiterhin konservativ 4 % Cashflow liefern, steigt die Cashflow-Rendite des Gesamtsystems auf rund 8,4 % pro Jahr.

Für ein Ziel von 2.000 EUR pro Monat, also 24.000 Euro im Jahr, brauchst Du damit nur noch rund 286.000 EUR Kapital vor Steuern. Die Differenz beträgt also über 100.000 Euro. Das ist kein Marketingeffekt, sondern eine Folge der Gewichtung innerhalb eines funktionierenden Systems.

Viele Wege führen nach Rom

Beim Ertragsprofil maximierst Du also Deinen Cashflow deutlich. Die Kursgewinne spielen in diesem Szenario eine untergeordnete Rolle. Beim Standardprofil hingegen kombinierst Du einen planbaren Einkommensstrom mit zusätzlichem Wachstumspotenzial durch stärkere Kurssteigerungen.

In beiden Fällen bist Du deutlich schneller am Ziel als mit einer rein passiven Index-Strategie. Für welchen Weg Du Dich entscheidest, hängt selbstverständlich von Deiner persönlichen Situation ab – etwa von Alter, Vermögensstand oder Risikoneigung.

Als Orientierung dient Dir dabei meine 40-20-20-20-Regel mit vier klar definierten Anlegerprofilen. Zur Ermittlung Deines Profils kannst Du als Premiumleser unseren neuen Portfoliokompass im Dashboard nutzen.

Überlasse Deinen Cashflow nicht dem Zufall

Wenn Du daraus heute nur eine Sache mitnimmst, dann diese: Plane nicht vom Endziel rückwärts über eine große Zahl, sondern baue die Struktur so, dass Dein Cashflow Schritt für Schritt wächst und Du unterwegs mehrere Etappen erreichst, die sich bereits nach Freiheit anfühlen.

Wenn Du diesen Weg nicht alleine gehen willst und die konkrete Allokation, Titelauswahl und Stillhalter-Strategie strukturiert umsetzen möchtest, begleite ich Dich im Premiumbrief. Dort findest Du die aktuelle Depotaufteilung, laufende Anpassungen und die nächsten Schritte. Klar begründet und nachvollziehbar umgesetzt.

Cashflow entsteht nicht durch Hoffnung. Er entsteht durch Struktur!

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