Portfoliokompass: Dein Tool für Investitionen ohne Blindflug

Portfoliokompass

Die 40-20-20-20-Regel ist das Fundament meines Portfolioansatzes. Sie teilt dein Kapital in vier klar definierte Cashflow-Bausteine auf: Ein Bereich bildet mit 40 % den strategischen Schwerpunkt, während drei weitere Segmente mit jeweils 20 % für Ausgleich, Stabilität und zusätzliche Ertragsquellen sorgen.

Dieses Prinzip stellt sicher, dass dein Depot nicht einseitig aufgestellt ist, sondern mehrere Renditetreiber gleichzeitig nutzt. Genau dadurch lässt sich die Cashflow-Strategie flexibel an dein persönliches Anlegerprofil anpassen, statt einer starren Standardstruktur zu folgen.

In diesem Video stelle ich dir die 40-20-20-20-Regel Schritt für Schritt vor und zeige dir, wie du mit unserem neuen Premiumtool, dem Portfoliokompass, herausfindest, welches der vier Anlegerprofile optimal zu dir passt und wie du dein Portfolio entsprechend strukturiert aufbauen kannst.

Erläuterung der 40-20-20-20-Regel

Unser Cashflow-Konzept basiert auf vier klar getrennten Depots, die jeweils einen anderen Schwerpunkt setzen: Cashflow, Wachstum, ETFs und Stillhalter-Strategien.

Je nach Anlegerprofil wird eines dieser Depots zum Kern des Portfolios, während die übrigen drei stabilisierend und diversifizierend ergänzen.

Unabhängig vom Profil folgt die Portfolioaufteilung einer klaren Logik: Ein Depot bildet mit 40 % den Schwerpunkt, die drei übrigen Depots sind jeweils mit 20 % gewichtet.

Diese Struktur sorgt dafür, dass kein Portfolio einseitig aufgestellt ist. Selbst bei einem klaren Fokus auf Cashflow, Wachstum oder Sicherheit bleiben alle wichtigen Ertragsquellen dauerhaft eingebunden.

Die vier Anlegerprofile im Überblick

1. Standard-Profil – Cashflow als Kern

Im Standard-Profil steht das Cashflow-Depot mit 40 % im Mittelpunkt. Ziel ist ein planbarer, laufender Kapitalzufluss, der regelmäßig reinvestiert oder flexibel genutzt werden kann.

Das Wachstums-, ETF- und Stillhalter-Depot sind jeweils mit 20 % vertreten und sorgen für zusätzliche Renditechancen, Stabilität und taktische Erträge. Dieses Profil eignet sich für Anleger, die Ertrag und Stabilität miteinander verbinden möchten.

2. Konservatives Profil – ETF als Kern

Hier bildet das ETF-Depot mit 40 % den Schwerpunkt. Der Fokus liegt auf breiter Diversifikation, niedrigerer Volatilität und langfristigem Vermögensaufbau.

Cashflow-, Wachstums- und Stillhalter-Depot sind jeweils mit 20 % gewichtet und ergänzen das Portfolio um laufende Erträge und zusätzliche Renditequellen. Dieses Profil passt zu Anlegern mit hohem Sicherheitsbedürfnis und längerem Anlagehorizont.

3. Wachstums-Profil – Wachstumsdepot als Kern

Im Wachstums-Profil übernimmt das Wachstums-Depot mit 40 % die Führungsrolle. Der Schwerpunkt liegt auf Kapitalwachstum und langfristiger Wertsteigerung.

Cashflow-, ETF- und Stillhalter-Depot sind jeweils mit 20 % beigemischt, um Schwankungen abzufedern und laufende Erträge zu sichern. Dieses Profil richtet sich an Anleger mit höherer Risikobereitschaft und langfristigem Fokus.

4. Ertrags-Profil – Stillhalter als Kern

Beim Ertrags-Profil steht das Stillhalter-Depot mit 40 % im Zentrum. Ziel ist die regelmäßige Generierung von Optionsprämien und damit ein besonders aktiver Cashflow-Ansatz.

Cashflow-, Wachstums- und ETF-Depot sind jeweils mit 20 % vertreten und sorgen für Balance und strukturelle Stabilität. Dieses Profil eignet sich für erfahrene Anleger, die laufende Erträge aktiv steuern möchten.

Alternative Struktur bei drei Depots: die 60-20-20-Regel

Nicht jeder Anleger möchte alle vier Depots abbilden. Wenn ein Depot bewusst weggelassen wird – etwa das Stillhalter-Depot – empfiehlt sich eine klarere Fokussierung auf die verbleibenden Bausteine.

In diesem Fall folgt die Portfolioaufteilung der 60-20-20-Regel: Das gewählte Primärdepot wird mit 60 % gewichtet, die beiden ergänzenden Depots jeweils mit 20 %.

Durch diese Struktur entsteht ein noch stärkerer Schwerpunkt auf das zentrale Ziel des Portfolios, ohne auf Diversifikation zu verzichten. Gerade für Anleger, die ihr Portfolio einfacher, übersichtlicher oder weniger aktiv führen möchten, kann dieser Ansatz sinnvoll sein.

Beispiel 1: Profil ohne Stillhalter-Depot

Das Beispiel im untenstehenden zeigt ein Anlegerprofil ohne Stillhalter-Depot mit einer klaren Fokussierung auf das Cashflow-Depot. Durch die 60-20-20-Aufteilung liegt der Schwerpunkt deutlich auf laufenden Erträgen, während das Wachstums- und ETF-Depot für schnelleres Kapitalwachstum und höhere Diversifikation sorgen.

Beispiel 2: Profil ohne ETF-Depot

Das zweite Beispiel im untenstehenden zeigt ein Anlegerprofil ohne ETF-Depot mit einer klaren Fokussierung auf das Cashflow-Depot. Durch die 60-20-20-Aufteilung steht ein planbarer laufender Ertrag im Vordergrund, ergänzt durch das Wachstums- und Stillhalter-Depot zur Steigerung der Gesamtrendite und Generrigung von Zusatzerträgen.

Beispiel 3: Profil ohne Wachstumsdepot

Das Beispiel im untenstehenden zeigt ein Anlegerprofil ohne Wachstums-Depot mit einer klaren Fokussierung auf das Cashflow-Depot. Die 60-20-20-Aufteilung priorisiert stabile laufende Erträge, während das ETF- und Stillhalter-Depot für Diversifikation und zusätzliche Einkommensquellen sorgen.

Beispiel 4: Profil ohne Cashflow-Depot

Das Beispiel im untenstehenden zeigt ein Anlegerprofil ohne Cashflow-Depot mit einer klaren Fokussierung auf das Wachstums-Depot. Durch die 60-20-20-Aufteilung liegt der Schwerpunkt auf langfristigem Kapitalwachstum, während das ETF- und Stillhalter-Depot für zusätzliche Diversifikation und laufende Erträge sorgen.

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