So findest Du Vervielfacher-Aktien

Vervielfacher-Aktien

Mein letzter Newsletter ist auf eine hohe Resonanz gestoßen. Eine Leserfrage fand ich dabei besonders interessant:

„Wie finde ich Aktien wie TSMC, Nvidia, ASML oder AMD, die sich später vervielfachen?“

Darauf habe ich erneut eine einfache Antwort: Ich suche gar nicht gezielt nach Vervielfachern. Ich suche nach Unternehmen mit klaren Wettbewerbsvorteilen.

Solche Unternehmen besitzen entweder eine starke Preissetzungsmacht durch ihre herausragende Marktstellung. Häufig handelt es sich dabei um Monopolisten oder Oligopolisten.

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Oder sie agieren wie Schaufelverkäufer und Mautbrücken. Sie stehen also an einer Schlüsselstelle innerhalb eines Marktes, an der andere Unternehmen kaum vorbeikommen, weil sie deren Infrastruktur, Technologie oder Dienstleistung benötigen.

TSMC, ASML oder Nvidia lassen sich klar als Schlüsselzulieferer der KI-Industrie einordnen. Sie profitieren von einem starken technologischen Burggraben, hoher Nachfrage und einer Position, die für viele Kunden kaum ersetzbar ist.

Die zweite wichtige Voraussetzung ist eine faire Bewertung. Ich möchte folglich herausragende Unternehmen kaufen, aber nicht zu viel dafür bezahlen. Ganz im Sinne von Warren Buffett. Aus diesem Grund habe ich diese Chipriesen jeweils in Schwächephasen gekauft.

Heute möchte ich dir zwei weitere Beispiele aus meinem Premiumbrief zeigen. Beide folgen derselben Logik, weil sie genau diese zwei Arten von Burggraben verkörpern:

Erstes Beispiel: Alphabet (+330 %)

Alphabet war die erste Aktie, die ich vor knapp drei Jahren in mein Wachstumsdepot aufgenommen habe: ein Unternehmen mit dominanter Marktstellung, enormer Preissetzungsmacht und einem tiefen Datenburggraben.

Alphabets Tochter Google ist ein Quasi-Monopolist und besitzt mit der Suche eine der stärksten digitalen Plattformen der Welt. Dazu kommen YouTube, Android, Google Cloud und ein Werbeökosystem, das weltweit kaum zu ersetzen ist.

Mein Einstieg fiel zugleich in eine Phase, in der der Wert konsolidierte. Auf die Unterbewertung hatte ich bereits mehrere Monate vor dem Kauf in meinem Blog aufmerksam gemacht. Seitdem hat Alphabet um rund 330 % zugelegt.

Ich gebe zu: Drei Jahre sind eine längere Phase. Doch der Markt gibt uns immer wieder neue Chancen.

So geriet Alphabet Anfang letzten Jahres erneut unter Druck. Die Anleger befürchteten, dass Google durch KI „wegdisruptiert“ werden könnte. Aus meiner Sicht war das ein großer Fehler. Darauf habe ich damals in dieser Videoanalyse aufmerksam gemacht.

Der entscheidende Punkt wurde aus meiner Sicht unterschätzt: Alphabet besitzt über Google Search, YouTube und weitere Dienste einen der wertvollsten Datenpools der Welt. Diese Daten sind für KI-Modelle, Nutzerverhalten, Werbung, Produktsuche und digitale Assistenten von enormem Wert.

Das Ergebnis: Die Aktie hat sich seit dieser Analyse mehr als verdoppelt und gehört heute selbst zu den größten KI-Profiteuren. Da ich zu diesem Zeitpunkt bereits in Aktien investiert war, habe ich diese Konsolidierungsphase ausgenutzt, um in meinem Stillhalter-Depot mit Alphabet-Optionen über 3.100 USD zusätzlichen Cashflow einzusammeln.

Zweites Beispiel: Comfort Systems USA (+157 %)

Comfort Systems befindet sich erst seit September 2025 in meinem Cashflow-Depot und hat seitdem 157 % zugelegt. Nach rund sieben Monaten steht der Wert damit bereits kurz vor der Verdreifachung.

Der Grund: Das Unternehmen ist ein klassischer Schaufelverkäufer des KI-Booms. Es steht nicht im Rampenlicht wie Nvidia oder AMD, verdient aber an einer Leistung, ohne die moderne Rechenzentren kaum funktionieren.

Der Konzern installiert und wartet elektrische und klimatechnische Systeme für komplexe Gebäude, Industrieanlagen und Rechenzentren. Was früher nach solidem Gebäudetechnikgeschäft klang, bekommt durch Cloud, KI und den massiven Ausbau von Rechenzentren plötzlich eine strategische Schlüsselrolle.

Auch hier bin ich allerdings nicht blind eingestiegen. Zum Kaufzeitpunkt war die Aktie nicht mehr günstig. Deshalb legte ich mir zunächst nur wenige Anteile ins Depot, mit dem Ziel, bei der nächsten größeren Konsolidierung aufzustocken.

Was kannst du daraus mitnehmen?

Die wichtigste Erkenntnis lautet: Ich suche nicht nach der nächsten heißen Aktie. Ich suche nach Unternehmen mit echtem Burggraben, starker Marktstellung und strukturellem Rückenwind. Anschließend warte ich auf eine Phase, in der die Bewertung attraktiv genug ist, oder eröffne zunächst eine kleine Position, um bei Gelegenheit später aufzustocken.

So entstehen Chancen wie TSMC, ASML, AMD, Alphabet oder Comfort Systems.

Natürlich gelingt nicht jeder Kauf so spektakulär. Das wäre unrealistisch. Aber wenn ein Depot regelmäßig Unternehmen enthält, die sich verdoppeln, verdreifachen oder sogar verzehnfachen können, verändert das langfristig die gesamte Rendite.

Und damit komme ich zum Börsenbrief

In meinem Börsenbrief bekommst du keine Erfolgsgeschichten im Rückblick. Du siehst dort, welche Qualitätsunternehmen ich aktuell beobachte, wo ich einsteige, wo ich bewusst abwarte und wie ich mit Stillhaltergeschäften zusätzlichen Cashflow aufbaue.

Gerade jetzt, da der Bullenmarkt zurück ist und viele Anleger der Rally hinterherlaufen, ist dieser Prozess wichtiger denn je. So habe ich in meinem jüngsten Spezialreport „Der KI-Boom: Europas wahre Gewinner“ erst neulich fünf Werte vorgestellt, die ein ähnliches Potenzial wie Comfort Systems besitzen. Alle fünf liegen bereits nach knapp einem Monat zweistellig im Plus.

Wenn du diese Chancen nicht verpassen möchtest, dann nutze jetzt unsere Frühjahrsaktion. Nur noch bis nächste Woche sicherst du dir 20 % Rabatt auf das Premium-Abo und erhältst zusätzlich den neuen Spezialreport „Der KI-Boom: Europas wahre Gewinner“.

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