Börsenschluss 9. September: Internationale Aktienmärkte schließen im Minus
Die europäischen und US-amerikanischen Börsen haben am Mittwoch spürbare Kursverluste verbucht. Ein Preisanstieg bei Rohöl über 100 USD je Barrel sowie die bevorstehende Zinsentscheidung der EZB drückten auf die Marktstimmung.
Verluste am deutschen Aktienmarkt
Der deutsche Leitindex DAX gab um 1,66 % nach und beendete den Handel bei 25.576,45 Punkten. Auch der Index der mittelgroßen Werte, der MDAX, sank um 1,43 % auf 32.078,48 Zähler.
Auf europäischer Ebene verlor der Leitindex Euro Stoxx 50 um 1,20 % auf 6.304,99 Punkte. Gleichzeitig kletterte der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent über die psychologisch wichtige Marke von 100 USD.
Zurückhaltung an der Wall Street
An den US-Märkten fielen die Abgaben geringer aus als in Kontinentaleuropa. Der S&P 500 schloss mit einem Minus von 0,40 % bei 7.641,02 Zählern, während der NASDAQ 100 um 0,24 % auf 29.425,00 Punkte nachgab.
Als Absicherung war Gold gefragt, dessen Preis um 1,33 % auf 4.417,27 USD je Feinunze anzog. Die Gemeinschaftswährung EUR notierte am Abend bei 1,1636 USD.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- DAX-Schlussstand: 25.576,45 Punkte (-1,66 %)
- MDAX-Schlussstand: 32.078,48 Punkte (-1,43 %)
- Euro Stoxx 50: 6.304,99 Punkte (-1,20 %)
- Brent-Rohöl: Anstieg über 100 USD je Barrel
- Goldpreis: 4.417,27 USD je Feinunze (+1,33 %)
Einordnung für Anleger
Anleger stehen vor anhaltendem Inflationsdruck durch hohe Energiekosten und der Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag. Entscheidend für den weiteren Markttrend ist der geldpolitische Ausblick der Notenbank sowie die anstehenden US-Verbraucherpreisdaten.
Der Cashflow Profi bleibt verhalten optimistisch, rät jedoch aktuell zu einer höheren Cashquote.
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