News
Wall Street legt nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten zu
Die US-Aktienmärkte haben zum Auftakt des neuen Handelsmonats spürbar zugelegt. Ein unerwartet schwacher Beschäftigungsaufbau in den USA dämpfte die Zinssorgen der Marktteilnehmer und trieb die Leitindizes ins Plus.
Arbeitsmarkt verliert spürbar an Schwung
Nach Angaben des U.S. Bureau of Labor Statistics entstanden im September 2026 außerhalb der Landwirtschaft lediglich 29.000 neue Stellen. Volkswirte hatten im Vorfeld mit einem Zuwachs von rund 90.000 Arbeitsplätzen gerechnet.
Zusätzlich wurden die Werte für Juli und August um insgesamt 60.000 Stellen nach unten korrigiert. Die Arbeitslosenquote stieg im selben Zeitraum leicht von 4,1 % auf 4,2 %.
Renditen geben nach und stützen Aktienkurse
Die Verlangsamung am Arbeitsmarkt schwächte die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung durch die Federal Reserve im Oktober deutlich ab. Die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen gaben nach und entlasteten zinssensitive Wachstumssektoren.
Der technologielastige Nasdaq Composite kletterte um 1,2 % auf 27.188 Punkte, während der S&P 500 um 0,7 % auf 7.722 Zähler stieg. Der Dow Jones Industrial Average legte parallel um 0,5 % auf 51.159 Punkte zu.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- Neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft (September 2026): +29.000 (Prognose: +90.000)
- Revision Vormonate: -60.000 Stellen (Juli und August 2026)
- US-Arbeitslosenquote: 4,2 % (Vormonat: 4,1 %)
- S&P 500: 7.722 Punkte (+0,7 %)
- Nasdaq Composite: 27.188 Punkte (+1,2 %)
Einordnung für Anleger
Die schwächeren Arbeitsmarktdaten nehmen den Zinsdruck von den Börsen und stabilisieren das Bewertungsumfeld für US-Aktien. Solange sich die Einstellungszurückhaltung nicht in einer Entlassungswelle niederschlägt, bleibt die Ausgangslage für Technologiewerte und Standardwerte solide.

