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Nvidia behauptet bis zu 80 Prozent Marktanteil bei KI-Chips vor AMD
Im weltweiten Markt für KI-Beschleuniger sichert sich Nvidia weiterhin eine dominante Stellung mit einem geschätzten Umsatzanteil von 75 bis 80 %. Herausforderer AMD baut seine Position als wichtigste Alternative mit der Instinct-Modellreihe aus und erreicht inzwischen Marktanteile von rund 5 bis 7 %.
Nvidias Vormachtstellung im Rechenzentrum
Das globale Marktvolumen für KI-Halbleiter in Rechenzentren überstieg im Jahr 2025 die Marke von 200 Mrd. USD. Nvidia behauptet seine führende Marktposition neben den Beschleunigern der Blackwell-Generation vor allem über das Software-Ökosystem CUDA, das Kunden eng an die eigene Plattform bindet.
Zwar sank der relative Marktanteil des Branchenprimus von Spitzenwerten um 87 % leicht ab, doch gleicht das rasante Wachstum des Gesamtmarkts diese Einbußen beim Umsatz mehr als aus. Der verbleibende Markt verteilt sich neben AMD vor allem auf maßgeschneiderte Eigenentwicklungen großer Cloud-Konzerne wie Amazons Trainium oder Googles TPU.
AMD forciert Angriff mit Instinct-Plattform
AMD steigerte die Auslieferungen seiner Beschleuniger MI300X und MI350 signifikant und verankerte seine Hardware bei Großkunden wie Meta und OpenAI. Konzernchefin Lisa Su peilt für das KI-Geschäft im Rechenzentrum ein jährliches Erlöswachstum von rund 80 % an, um mittelfristig zweistellige Marktanteile zu erreichen.
Zur Stärkung des Systemgeschäfts schloss AMD die Übernahme des Rechenzentrumsausrüsters ZT Systems für 4,9 Mrd. USD ab, um schlüsselfertige KI-Rack-Lösungen bereitzustellen. Gegenüber Nvidias Fertigungsvolumen und etablierten Lieferketten bleibt der absolute Rückstand jedoch vorerst beträchtlich.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- Marktanteil Nvidia bei KI-Beschleunigern: ca. 75 bis 80 %
- Marktanteil AMD bei KI-Beschleunigern: ca. 5 bis 7 %
- Marktvolumen für KI-Halbleiter: über 200 Mrd. USD
- ZT-Systems-Übernahme durch AMD: 4,9 Mrd. USD

Einordnung für Anleger
Nvidia behauptet dank seiner CUDA-Softwareplattform und hoher Bruttomargen seine monopolartige Preissetzungsmacht im High-End-Segment. AMD gewinnt als strategisch unverzichtbare Zweitquelle für Hyperscaler Marktanteile hinzu, muss beim Margenprofil jedoch den kostenintensiven Aufbau ganzer Serversysteme belegen.
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Allgemeiner Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiere und andere Finanzinstrumente sind mit Risiken verbunden.

