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SoftBank prüft 30-Milliarden-Dollar-Übernahme für KI-Roboter
Cashflow Profi bei Google bevorzugen
Die japanische SoftBank Group verhandelt über eine Übernahme des US-Sicherheitsdienstleisters Allied Universal mit einem Gesamtvolumen von bis zu 30 Mrd. USD inklusive Schulden. Konzernchef Masayoshi Son will die Übernahme nutzen, um eine operative Großplattform für den flächendeckenden Einsatz von Sicherheitsrobotern aufzubauen.
Allied Universal als Träger für autonome Überwachung
Allied Universal beschäftigt weltweit rund 770.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und sichert gewerbliche Liegenschaften, Nahverkehrsnetze sowie Rechenzentren ab. SoftBank plant, operative Sicherheitsdienste und Wachaufgaben bei Veranstaltungen langfristig schrittweise durch autonome KI-Roboter zu ersetzen.
Verhandlungskreise beziffern den reinen Eigenkapitalwert des Dienstleisters auf rund 18 Mrd. USD. Zuzüglich bestehender Verbindlichkeiten von etwa 12 Mrd. USD erreicht das angestrebte Gesamtvolumen der Transaktion knapp 30 Mrd. USD.
Strategischer Wandel zu physischen KI-Systemen
Der Übernahmeplan fügt sich in die Strategie von Masayoshi Son ein, Software-Modelle mit physischer Hardware und Robotik zu verknüpfen. SoftBank vereinbarte zuvor bereits den Erwerb der Robotik-Sparte von ABB für rund 5,4 Mrd. USD und investierte Milliardensummen in Entwickler wie OpenAI.
Für die Haupteigentümer von Allied Universal, die Beteiligungsgesellschaft Warburg Pincus und den Pensionsfonds La Caisse, ermöglicht die Transaktion den Ausstieg nach jahrelang aufgeschobenen Börsengangsplänen. Beide Verhandlungsseiten halten die Gespräche vorerst unverbindlich, womit eine formelle Einigung noch aussteht.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- Transaktionsvolumen: bis zu 30 Mrd. USD inklusive Schulden
- Eigenkapitalbewertung: rund 18 Mrd. USD
- Bestehende Verbindlichkeiten von Allied Universal: rund 12 Mrd. USD
- Personalbasis des Sicherheitsdienstleisters: etwa 770.000 Beschäftigte
- Kursreaktion der SoftBank-ADRs: minus 9,5 % im US-Handel

Einordnung für Anleger
Die an den US-Börsen gehandelten SoftBank-ADRs gaben nach Bekanntwerden der Gespräche um 9,5 % nach, weil die hohe Schuldenlast des personalintensiven Zukaufs die Konzernbilanz belastet. Der nächste richtungsweisende Auslöser für den Aktienkurs ist der Abschluss bindender Übernahmeverträge oder ein vorzeitiger Abbruch der Verhandlungen.
Allgemeiner Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiere und andere Finanzinstrumente sind mit Risiken verbunden.

