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Börsenstart: DAX gibt nach US-Technologieschwäche leicht nach
Cashflow Profi bei Google bevorzugen
Der deutsche Leitindex ist mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Nach einer freundlichen Vorwoche fiel der DAX in den ersten Handelsminuten um 0,4 % auf 25.521 Punkte.
US-Technologiewerte und Zinsniveau dämpfen die Stimmung
Ausschlaggebend für die Zurückhaltung der Marktteilnehmer sind schwache Vorgaben von der Wall Street. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel vor dem Wochenende nach Sorgen über steigende Finanzierungskosten der Halbleiter- und KI-Branche auf den tiefsten Stand seit vier Wochen.
Zusätzlich belasten die jüngsten Ausschläge an den internationalen Anleihemärkten das Börsenumfeld. Nach Einschätzung von JPMorgan-Chefstratege Mislav Matejka fällt der jüngste Renditeanstieg jedoch übertrieben aus, weshalb eine Beruhigung an den Zinsmärkten für Entlastung sorgen sollte.
China-Daten und DHL Group setzen Akzente
Gegenwind verhindern Konjunkturdaten aus Fernost. Die chinesische Wirtschaft verzeichnete im Sommer dank des robusten Außenhandels ein höheres Wachstumstempo, auch wenn die Schwäche im dortigen Immobiliensektor anhält.
Auf Unternehmensebene rückt die DHL Group in den Mittelpunkt. Der Logistikkonzern hob nach einem operativen Ergebnisanstieg im dritten Quartal seine Jahresprognose an.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- DAX-Startmarke: 25.521 Punkte (-0,4 %)
- MDAX-Eröffnung: 30.509 Punkte (-0,5 %)
- 50-Tage-Linie im DAX: rund 25.704 Punkte
- Bisheriges Rekordhoch: 26.618 Punkte
Einordnung für Anleger
Der DAX behauptet trotz des verhaltenen Starts die jüngste Befreiung aus dem mehrmonatigen Korrekturtrend. Für die Fortsetzung der Erholung ist ein nachhaltiger Sprung über die 50-Tage-Linie bei 25.704 Zählern sowie eine Entspannung an den US-Anleihemärkten entscheidend.
Allgemeiner Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiere und andere Finanzinstrumente sind mit Risiken verbunden.

