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Optimum droht Insolvenz: 26 Milliarden Dollar Schulden belasten Aktionäre

Insolvenz Zahlen stürzen ab


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Der US-Telekomkonzern Optimum Communications steuert Berichten zufolge auf eine umfassende Schuldenrestrukturierung oder ein Chapter-11-Insolvenzverfahren zu. Gläubiger wie Apollo Global Management, Oaktree Capital Management und JPMorgan Chase könnten dabei die Kontrolle über den mit rund 26 Mrd. USD verschuldeten Breitbandanbieter übernehmen.

Machtkampf zwischen Gläubigern und Großaktionär

Verhandelt wird über eine außergerichtliche Übergabe der Anteile an die Kreditgeber, um einen jahrelangen Rechtsstreit beizulegen. Hauptaktionär Patrick Drahi, der über Mehrstimmrechte rund 90,5 % der Stimmrechte kontrolliert, versucht Teile seines Eigenkapitals zu retten.

Während Drahi ursprünglich Milliardenwerte an der reorganisierten Gesellschaft forderte, boten die Gläubiger zuletzt lediglich rund 500 Mio. USD an. Die Einigung über die Behandlung der Vorzugs- und Stammaktionäre gilt als Knackpunkt für einen konsensualen Sanierungsplan vor Ende November 2026.

Fälligkeitswand und operativer Abwärtstrend

Optimum Communications, die frühere Altice USA, leidet unter den Spätfolgen milliardenschwerer fremdfinanzierter Zukäufe wie Cablevision und Suddenlink. Allein im Jahr 2027 werden Verbindlichkeiten von rund 6,2 Mrd. USD fällig, darunter 4,1 Mrd. USD bereits im April 2027.

Gleichzeitig schwächelt das operative Geschäft durch anhaltende Kundenabgänge im klassischen Kabelfernsehen und einen schrumpfenden freien Cashflow. Die Optimum-Aktie brach nach den jüngsten Berichten um rund 18,4 % auf etwa 0,58 USD ein.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

  • Gesamtverschuldung: Rund 26 Mrd. USD konsolidierte Bruttoverbindlichkeiten
  • Fälligkeiten 2027: Rund 6,2 Mrd. USD fällige Kredite und Anleihen
  • Stimmrechtsanteil Patrick Drahi: Rund 90,5 % der Stimmrechte
  • Kursreaktion: Optimum-Aktie brach um 18,4 % auf rund 0,58 USD ein

Einordnung für Anleger

Für bestehende Aktionäre droht bei einer Einigung mit den Kreditgebern eine massive Entwertung oder der vollständige Verlust des Kapitals. Solange kein rechtskräftiges Sanierungsabkommen steht, bleibt das Papier ein hochriskantes Spekulationsobjekt mit akuter Insolvenzgefahr.

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