Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) verzeichnet Kursgewinne und löst eine mehrwöchige Konsolidierung in Form einer bullischen Flagge nach oben auf. Nach dem Rücksetzer vom Rekordhoch bei 584,90 USD auf rund 456 USD übernimmt die Käuferseite wieder die Initiative.
Charttechnik signalisiert Fortsetzung des Aufwärtstrends
Das Wertpapier bewegte sich zuletzt innerhalb eines absteigenden Trendkanals, der im Aufwärtstrend eine typische Konsolidierungsformation darstellt. Mit dem jüngsten Anstieg auf rund 547 USD nähert sich der Kurs der oberen Begrenzung dieses Musters an.
Ein nachhaltiger Ausbruch über die Trendkanaloberkante ebnet den Weg zurück an das bisherige Jahreshoch von 584,90 USD. Bei einem Überschreiten dieser Marke liegt das nächste rechnerische Ziel an der runden Hürde von 600 USD.
Operatives Wachstum stützt den Kursanstieg
Laut Marktdaten von TradingView legte der Konzernumsatz im zweiten Quartal um 50 % auf 11,5 Mrd. USD zu. Den stärksten Zuwachs verzeichnete das Rechenzentrumsgeschäft, dessen Erlöse sich im Jahresvergleich auf 6,7 Mrd. USD mehr als verdoppelten.
Zusätzlich treibt das Management die Expansion im Bereich der Serverinfrastruktur mit der geplanten Übernahme von ZT Systems voran. Zur Finanzierung platzierte das Unternehmen eine mehrteilige Anleiheemission mit einem Gesamtvolumen von 4,75 Mrd. USD.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- Bisheriges Jahreshoch: 584,90 USD
- Kursziel bei Ausbruch: 600 USD
- Umsatzwachstum Q2: +50 % auf 11,5 Mrd. USD
- Rechenzentrums-Erlöse Q2: 6,7 Mrd. USD
- Volumen der Anleiheemission: 4,75 Mrd. USD

Einordnung für Anleger
Mit dem Ausbruch aus der bullischen Flagge und dem dynamischen Wachstum im Rechenzentrumsgeschäft bleibt Cashflow Profi für AMD langfristig bullish. Ein nachhaltiger Sprung über die Trendkanaloberkante ebnet den Weg zurück an das Jahreshoch bei 584,90 USD und zur Marke von 600 USD. Der CP-Score fällt mit 82 von 100 Punkten sehr stark aus.
Advanced Micro Devices, Inc.
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Hinweis auf Interessenkonflikte: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Der Herausgeber hält Aktien des besprochenen Unternehmens: AMD. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber oder Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern, und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.
