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AMD vor den Q3-Zahlen: Warum starkes Wachstum allein nicht reicht

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Der Halbleiterkonzern AMD legt am heutigen Dienstag nach US-Börsenschluss seine Zahlen für das dritte Quartal 2026 vor. Nach deutlichen Kursverlusten in den vergangenen Wochen blicken Marktteilnehmer vor allem auf das Rechenzentrumsgeschäft und die Prognose für das Schlussquartal.

Wall Street erwartet deutliches Wachstum

Das Management stellte für das dritte Quartal 2026 einen Konzernumsatz von rund 13,0 Mrd. USD in Aussicht, mit einer Schwankungsbreite von 300 Mio. USD. Die Wall Street erwartet laut Konsensschätzungen im Schnitt 13,09 Mrd. USD Umsatz sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 1,94 USD bis 1,95 USD.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 9,25 Mrd. USD entspricht dies einem Erlösplus von mehr als 41 %. Die bereinigte Bruttomarge soll nach Unternehmensangaben bei rund 56 % liegen.

Rechenzentren treiben das Geschäft

Den größten Wachstumsbeitrag liefert das Segment für Rechenzentren mit den EPYC-Serverprozessoren und den Instinct-KI-Beschleunigern. Bereits im zweiten Quartal 2026 verdoppelte sich dieser Bereich auf 6,7 Mrd. USD und machte fast 60 % der Konzernerlöse aus.

Belastet wurde die AMD-Aktie zuletzt durch schwächere Branchensignale im klassischen PC-Markt und eine vorsichtigere Haltung der Anleger gegenüber hohen KI-Investitionen. Vom Allzeithoch bei 658,52 USD Anfang Oktober gab das Papier bis zum Wochenauftakt um rund 29 % auf 466,84 USD nach.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

  • Termin für Q3-Zahlen: 3. November 2026 nach US-Börsenschluss
  • Erwarteter Quartalsumsatz: rund 13,09 Mrd. USD (+41,6 % im Jahresvergleich)
  • Erwarteter bereinigter Gewinn je Aktie: 1,94 bis 1,95 USD (Vorjahr: 1,20 USD)
  • Prognostizierte Bruttomarge (Non-GAAP): ca. 56 %
  • Umsatzerwartung für Q4 2026: rund 16,15 bis 16,29 Mrd. USD

Einordnung für Anleger

Für AMD kommt es bei den anstehenden Quartalszahlen vor allem darauf an, ob die anhaltende Dynamik im Rechenzentrumsgeschäft ausreicht, um die ambitionierten Prognosen für das Schlussquartal zu untermauern. Cashflow Profi bleibt für die Aktie konstruktiv; die Position liegt seit Aufnahme rund 275 % im Plus. Der CP-Score fällt mit 81 von 100 Punkten derweil sehr stark aus.

Genaue Ein- und Ausstiegskurse sowie eine detaillierte Einschätzung gibt es im Cashflow-Profi-Börsenbrief.

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