Börsenschluss 10. September: DAX und Wall Street schließen im Minus
Der deutsche Aktienmarkt hat den Handelstag mit spürbaren Verlusten beendet. Die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank und anhaltend hohe Energiepreise dämpften die Stimmung an den internationalen Finanzplätzen.
Zinsschritt und Energiepreise bestimmen das Marktgeschehen
Die Europäische Zentralbank hat ihren Einlagenzins um 25 Basispunkte auf 2,50% angehoben und zugleich ihre Inflationsprognosen erhöht. Parallel dazu hielten Notierungen für Rohöl von über 100 USD je Barrel den Kostendruck aufrecht.
Der DAX verlor bis zum Xetra-Handelsende 0,8% auf 25.361 Punkte. Für den MDAX ging es um 1,5% auf 31.596 Zähler abwärts, während der US-Leitindex Dow Jones im New Yorker Handel um 0,7% nachgab.
Bewegung bei Einzelwerten im deutschen Handel
Gegen den schwachen Gesamttrend setzte sich die Aktie der Deutschen Börse durch, die um 2,2% auf 279,70 EUR zulegte. Auch Werte wie BASF mit einem Plus von 1,2% und DHL Group mit einem Zuwachs von 0,9% schlossen im positiven Bereich.
Deutliche Abgaben verzeichneten hingegen Technologietitel und Baudienstleister. SAP büßte 2,8% auf 177,82 EUR ein, während Hochtief mit einem Minus von 6,1% auf 409,20 EUR zu den größten Verlierern gehörte.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- DAX-Schlussstand: 25.361 Punkte (-0,8%)
- MDAX-Schlussstand: 31.596 Punkte (-1,5%)
- EZB-Einlagenzins: Anstieg um 25 Basispunkte auf 2,50%
- Rohölpreis: Notierung über 100 USD je Barrel
- Deutsche Börse: Kursplus von 2,2% auf 279,70 EUR
Einordnung für Anleger
Die Kombination aus gestiegenen Leitzinsen und hohen Energiekosten dämpft die Ertragserwartungen der Unternehmen für die kommenden Quartale. Das restriktivere Zinsumfeld bleibt vorerst der bestimmende Belastungsfaktor für europäische Standardwerte.
Der Cashflow Profi rät aktuell zu einer höheren Cashquote und teilweisen Umschichtung der Bargeldreserven in Rentenpapiere.
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