Börsenschluss 11. September: DAX und Wall Street erholen sich

Wall Street

Börsenschluss 11. September: DAX und Wall Street erholen sich

Die internationalen Aktienmärkte haben den Handel am Freitag mit deutlichen Kursgewinnen beendet und sich von vorangegangenen Verlusttagen erholt. Sinkende Ölpreise stützten das Marktgeschehen, während eine unverändert hohe US-Inflation die Erwartung strafferer Zinsen aufrechterhielt.

Europäische Leitindizes stabilisieren sich vor dem Wochenende

Der DAX stieg zum Handelsschluss um 0,82 % auf 25.568,56 Punkte und hielt sich über seiner 100-Tage-Linie. Auf Wochensicht verzeichnete der deutsche Leitindex dennoch ein Minus von 1,83 %.

Der MDAX schloss mit einem Plus von 0,21 % bei 31.663,79 Zählern. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,90 % auf 6.325,13 Punkte aufwärts.

Wall Street beendet Verlustserie nach US-Inflationsdaten

In New York unterbrach der Dow Jones Industrial seine viertägige Verlustserie und stieg um 0,98 % auf 52.573,29 Punkte. Der marktbreite S&P 500 rückte um 0,86 % auf 7.656,98 Zähler vor, während der technologielastige Nasdaq 100 um 0,91 % auf 29.368,44 Punkte zulegte.

Die US-Verbraucherpreise stiegen im August im Jahresvergleich um 3,4 % und erfüllten damit die Markterwartungen. An den Terminmärkten festigte dieser Wert die Aussicht auf einen Zinsschritt der Federal Reserve in der kommenden Woche.

Ölpreis gibt nach Rally nach

Für eine Entlastung der Aktienindizes sorgten nachgebende Notierungen am Rohstoffmarkt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich auf 104,74 USD, nachdem der Preis in der vorangegangenen Nacht noch fast 110 USD erreicht hatte.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

  • DAX: 25.568,56 Punkte (+0,82 %)
  • Dow Jones Industrial: 52.573,29 Punkte (+0,98 %)
  • S&P 500: 7.656,98 Punkte (+0,86 %)
  • Nasdaq 100: 29.368,44 Punkte (+0,91 %)
  • Brent-Öl: 104,74 USD je Barrel (-2,70 %)

Einordnung für Anleger

Die Erholung zum Handelsschluss bremst den jüngsten Abwärtsdruck, beseitigt die geldpolitischen Risiken jedoch nicht. Der zentrale Taktgeber für die neue Handelswoche ist die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed.

Der Cashflow Profi geht von einer Zinserhöhung im September oder Oktober aus und rät zu einer robusten Portfoliostruktur mit Qualitätsunternehmen, die auch in Zeiten höherer Zinsen erfolgreich sind.

Hinweis: Wenn Du unsere exklusiven Analysen zu Alphabet, Microsoft, IBM, Adobe, Apple und weiteren Favoriten nicht verpassen möchtest, dann registriere Dich hier kostenlos bei Cashflow Profi. Als registrierter Nutzer erhältst Du Zugriff auf viele kostenfreie Researchs und Tools.

Weiterführende Artikel:

Cashflow Profi Newsletter

Teile diesen Beitrag