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GlobalFoundries-Aktie legt nach 21-Milliarden-Dollar-Deal mit Japan zu
Die GlobalFoundries-Aktie legte nach der Ankündigung eines durch Japan finanzierten Fabrikausbaus an der Nasdaq um rund 5 % auf 48,99 USD zu. Tokio stellt im Rahmen eines bilateralen Abkommens bis zu 21 Mrd. USD für zwei neue Halbleiterwerke im US-Bundesstaat New York bereit.
Milliardeninvestition in zwei neue Chipfabriken
Japan übernimmt das gesamte Anlagekapital für die neuen Produktionsstätten am US-Standort Malta, während GlobalFoundries als Betreiber und Technologiepartner agiert. Eine erste Tranche von rund 10 Mrd. USD finanziert den Bau einer 300-mm-Fabrik, die nach dem für 2026 geplanten Spatenstich im Jahr 2029 den Betrieb aufnehmen soll.
Jede der beiden Fabriken soll bei voller Auslastung jährlich rund 900.000 Wafer für Basischips im Automobil- und Industriesektor produzieren. Als erste Abnehmer für die künftigen Fertigungskapazitäten wurden bereits der Technologiekonzern Apple sowie Japans Chiphersteller Renesas Electronics genannt.
Beteiligung der US-Regierung und Margenplus
Im Rahmen einer parallelen Vereinbarung erhält das US-Handelsministerium einen Eigenkapitalanteil von rund 4 % an GlobalFoundries. Zudem widmet das Halbleiterunternehmen bestehende CHIPS-Act-Mittel im Umfang von 955 Mio. USD für Projekte in der Siliziumphotonik und im Packaging um.
Laut Unternehmensangaben soll die Kooperation ab dem Geschäftsjahr 2027 einen zusätzlichen Gewinn je Aktie von 10 bis 15 US-Cent sowie eine Margenverbesserung von bis zu 50 Basispunkten ermöglichen. Über die ersten zehn Betriebsjahre stellt das Management einen freien Cashflow von insgesamt rund 3 Mrd. USD in Aussicht.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- Deal-Volumen: Bis zu 21 Mrd. USD Investitionskapital finanziert durch Japan
- Erste Tranche: Rund 10 Mrd. USD für Baubeginn 2026 und Fertigstellung 2029
- Kapazität: Jährlich etwa 900.000 Wafer (300 mm) je Halbleiterfabrik
- Staatsbeteiligung: US-Handelsministerium erhält 4 % Anteil an GlobalFoundries
- Cashflow-Ziel: 3 Mrd. USD bereinigter freier Cashflow über zehn Betriebsjahre

Einordnung für Anleger
Das Vorhaben entlastet die Bilanz von GlobalFoundries deutlich, weil Japan die hohen Sachinvestitionen übernimmt und der Konzern vor allem als margenstarker Betreiber verdient. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf sind der termingerechte Baustart Ende 2026 sowie die endgültige Investitionsentscheidung über das zweite 10-Mrd.-Dollar-Werk vor dem Jahr 2029.
TSMC starke Quartalszahlen und Japans milliardenschwere Investitionen in GlobalFoundries-Fabs in den USA zeigen, dass die Nachfrage im Chipsektor grundsätzlich intakt bleibt und aktuell zu viel Panik im Markt herrscht.
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Allgemeiner Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiere und andere Finanzinstrumente sind mit Risiken verbunden.

