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McDonald’s mit Ende des FIFA Sponsoring: „Weil WM hinter unseren Erwartungen zurückblieb“
Cashflow Profi bei Google bevorzugen
Die Fast-Food-Kette McDonald’s treibt die größte Expansion ihrer Unternehmensgeschichte voran, um bis Ende 2027 rund 50.000 Restaurants weltweit zu betreiben. Die Fast-Food-Kette hat heute das Ende der Zusammenarbeit mit der Fußball-Dachorganisation Fifa vermeldet – nach 32 Jahren. Der Einschitt beim Marketing bedeutet aber gleichzeitig einen positiven Blick nach vorn und die signifikante Umsetzung eigener Strategien. Sparangebote und digitale Treueprogramme sollen mehr über interne Kanäle gepusht werden.
Marketingstrategie setzt auf Preisführerschaft und digitale Kundenbindung
Konzernchef Chris Kempczinski reagiert auf die Kaufzurückhaltung einkommensschwächerer Gäste mit einer Rückkehr zu verlässlichen Sparmenüs und gezielten Rabattaktionen. Flankiert wird diese Preissetzung durch das Bonusprogramm „MyMcDonald’s Rewards“, das die Kauffrequenz über personalisierte In-App-Angebote ankurbeln soll.
Laut den Zielen des Managements im Strategieplan Accelerating the Arches soll die Zahl der aktiven Treuenutzer von zuletzt über 175 Millionen auf 250 Millionen bis Ende 2027 steigen. Zudem sollen bis 2027 etwa 30 % aller Lieferbestellungen direkt über die eigene Smartphone-App statt über externe Lieferdienste abgewickelt werden.
Auf der Menükarte rücken margenstärkere Produktkategorien wie Hähnchengerichte und ein ausgebautes Spezialitäten- und Getränkeangebot in den Vordergrund, während zeitgleich die Rezepturen der Kernburger optimiert werden. Diese Produktoffensive soll zusätzliche Zielgruppen erschließen, ohne den operativen Ablauf in den Küchen zu verlangsamen.
Wachstumsziele für 2027 und operative Dynamik
Die globale Expansion auf 50.000 Filialen entspricht einem jährlichen Netto-Filialwachstum von rund 4 % bis 5 %. Dieses neue Standortnetz soll rechnerisch rund 2,5 % pro Jahr zum währungsbereinigten Systemumsatz beisteuern.
Am Kapitalmarkt prognostizieren Analysten für 2027 einen Konzernumsatz von über 28 Mrd. USD. Beim bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) liegt die Konsensschätzung der Wall Street für das Geschäftsjahr 2027 bei rund 13,80 USD je Anteilsschein.
Kosten seit WM 2010 nahezu verfünffacht
Obwohl die Ausgaben wegen der Exklusiv-Partnerschaft von McDonald’s mit der Fifa für das WM-Turnier 2026 nicht genau verifiziert werden können, wird aufgrund der geleisteten Zahlungen in der Periode von 2007 bis 2014 laut SportsGlare eine jährliche Leistung von 17,5 Mio. USD gesprochen. Fachleute veranschlagen für die Weltmeisterschaft in USA, Mexiko und Kanada die Zahlung von 85 Mio. USD für das Einmal-Event.
Bewertung der McDonald’s-Aktie im historischen Vergleich
Mit einem aktuellen Kurs um 250 USD wird die McDonald’s-Aktie mit einem KGV von etwa 17,6 bis 18 auf Basis der Gewinnschätzungen für 2027 gehandelt. Dieser Wert liegt spürbar unter dem historischen Zehnjahresdurchschnitt von rund 22 bis 25, was die aktuelle Skepsis bezüglich der US-Gästezahlen widerspiegelt.
Gleichzeitig stützt eine Dividendenrendite von rund 3,1 % den Titel, nachdem die Quartalsausschüttung auf 1,93 USD je Aktie angehoben wurde. Das durchschnittliche Kursziel der Wall-Street-Analysten liegt bei rund 300 USD und signalisiert ein rechnerisches Kurspotenzial von rund 20 %.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- Filialziel bis Ende 2027: 50.000 Standorte weltweit.
- Treueprogramm: 250 Mio. aktive App-Nutzer bis Ende 2027 angestrebt.
- Erwarteter Gewinn je Aktie für 2027: rund 13,80 USD.
- Erwartetes KGV für 2027: ca. 17,6 bis 18 (bei ca. 250 USD Aktienkurs).
- Dividendenrendite: rund 3,1 % (1,93 USD je Quartal).
Einordnung für Anleger
McDonald’s stellt mit der weltweiten Expansion und dem verstärkten Fokus auf digitale Kundenbindung die Weichen, um die jüngste Konsumflaute nachhaltig zu überwinden. Der Rückzug von der Partnerschaft mit der Fifa ist mehr als ein Symbol. Es läutet die Entwicklung ein, dass McDonald’s weniger auf geliehene Markenwerte durch Sport-, Entertainment- oder Kulturpartnerschaften setzen wird und stärker eigene Markenplattformen beziehungsweise eigenes IP aufbauen möchte.
Kaufen. Angesichts der historisch moderaten Bewertung und einer soliden Dividendenrendite sieht Cashflow Profi die Aktie auch für einen Einstieg positiv. Der CP-Score stützt diese Einschätzung mit 62 von 100 Punkten. Investierte Anleger bleiben an Bord. Interessenten finden Spitzenwerte und detaillierte Ein- und Ausstiegs-Setups im Börsenbrief.
Allgemeiner Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiere und andere Finanzinstrumente sind mit Risiken verbunden.

