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Nordex-Aktie: Gewinnprognose nach starkem Quartal massiv erhöht

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Cashflow Profi bei Google bevorzugen

Der Hamburger Windkraftanlagenbauer Nordex hat seine operative Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 nach einem unerwartet ertragsstarken dritten Quartal deutlich angehoben. An der Börse reagierten Marktteilnehmer auf die verdoppelte Profitabilität mit deutlichen Zukäufen und ließen den Kurs im Handel zweistellig steigen.

Margensprung im dritten Quartal

Im dritten Quartal 2026 kletterte der Konzernumsatz nach vorläufigen Berechnungen im Vorjahresvergleich um 28 % auf rund 2,19 Mrd. EUR. Gleichzeitig verdoppelte sich das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf etwa 278 Mio. EUR nach 136 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum.

Die operative EBITDA-Marge sprang dadurch von 8,0 % im Vorjahresquartal auf 12,7 %. Neben einer erfolgreichen Projektabwicklung trugen vor allem margenstärkere Serviceverträge sowie das Ausbleiben zuvor einkalkulierter Projektrisiken zu diesem Gewinnsprung bei.

Ziele für das Gesamtjahr heraufgesetzt

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Management nun eine EBITDA-Marge zwischen 11,5 % und 12,5 %. Zuvor lag der avisierte Zielkorridor lediglich bei 8,0 % bis 11,0 %.

Die übrigen Jahresziele bestätigte das Unternehmen unverändert, darunter einen Jahresumsatz von 8,2 Mrd. bis 9,0 Mrd. EUR sowie Investitionen von rund 200 Mio. EUR. Der freie Cashflow erreichte im Berichtsquartal 379 Mio. EUR nach 149 Mio. EUR im dritten Quartal des Vorjahres.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

  • EBITDA-Margenprognose 2026: 11,5 % bis 12,5 % (zuvor: 8,0 % bis 11,0 %)
  • Konzernumsatz Q3 2026: rund 2,19 Mrd. EUR (+28 % zum Vorjahr)
  • Operatives EBITDA Q3 2026: rund 278 Mio. EUR (Vorjahr: 136 Mio. EUR)
  • Freier Cashflow Q3 2026: 379 Mio. EUR (Vorjahr: 149 Mio. EUR)
  • Vollständiger Quartalsbericht: 5. November 2026

Einordnung für Anleger

Die deutliche Anhebung der Gewinnprognose und der kräftige freie Cashflow belegen die spürbare operative Erholung bei Nordex. Mit 75 von 100 Punkten fällt auch der CP-Score stark aus. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird nun sein, ob die vollständigen Quartalszahlen am 5. November die Nachhaltigkeit dieser Margenstärke untermauern können.

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