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SpaceX greift Mobilfunk an: AT&T, Verizon und T-Mobile brechen ein
SpaceX übernimmt ein landesweites 800-Megahertz-Frequenzpaket von Grain Management und bereitet den Ausbau von Starlink Mobile zum eigenständigen Mobilfunkanbieter vor. Die Ankündigung löste an der Wall Street deutliche Kursverluste bei den Branchengrößen AT&T, Verizon und T-Mobile US aus.
Frequenzkauf schließt technische Netzlücke
Die Vereinbarung umfasst bis zu 14 Megahertz gepaarter Frequenzen im 800-Megahertz-Band. Diese Niederfrequenzen durchdringen im Vergleich zu reinem Satellitenfunk auch Gebäudewände und werden von gängigen Smartphones bereits standardmäßig unterstützt.
SpaceX verknüpft die Frequenzen mit seiner Satellitenflotte sowie terrestrischen Basisstationen, um Mobilfunk ohne klassische Funklöcher anzubieten. Parallel dazu erteilte die US-Telekommunikationsaufsicht FCC die Genehmigung für den Start von 15.000 Gen2-Satelliten für Starlink Mobile.
US-Carrier geraten an der Börse unter Verkaufsdruck
Laut Berichten des Wall Street Journal zahlt SpaceX für das Portfolio rund 8 Mrd. USD in bar an den Finanzinvestor Grain Management. Die Transaktion erfordert vor dem Vollzug noch die formelle Genehmigung der FCC.
Im nachbörslichen US-Handel brachen die Papiere von AT&T um bis zu 7,5 % ein, während Verizon und T-Mobile US jeweils um rund 6 % bis 7 % nachgaben. Die SpaceX-Aktie verzeichnete nach Bekanntgabe des Zukaufs dagegen einen Kursanstieg von bis zu 3 %.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- Frequenzpaket: bis zu 14 MHz gepaartes Low-Band-Spektrum (800-MHz-Band)
- Deal-Volumen: rund 8 Mrd. USD Barzahlung laut Marktberichten
- Satellitenflotte: 15.000 Starlink-Gen2-Satelliten durch die FCC genehmigt
- Kursverluste Carrier: AT&T bis zu -7,5 %, Verizon bis zu -7,0 %, T-Mobile US bis zu -6,7 %
- Kursreaktion SpaceX: rund +3,0 % im nachbörslichen Handel

Einordnung für Anleger
Mit dem Milliardenkauf der 800-Megahertz-Frequenzen greift SpaceX das Kerngeschäft der etablierten US-Carrier frontal an, auch wenn der Vollzug noch von der formellen FCC-Genehmigung abhängt. Der CP-Score fällt mit 57 von 100 Punkten derzeit verhalten aus: Während das maximale Wachstum überzeugt, drücken vor allem die schwache Marge und der Free Cashflow das Gesamtbild. Für AT&T, Verizon und T-Mobile US markiert der Vorstoß jedoch ein ernstzunehmendes Risiko für künftige Marktanteile und Margen.
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Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiere und andere Finanzinstrumente sind mit Risiken verbunden.

