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Apple-Aktie fällt: iPhone-18-Pro-Bestellungen um bis zu 20 Prozent gekürzt
Apple hat Zulieferer angewiesen, die Komponentenfertigung für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max im Oktober um 15 % bis 20 % zu reduzieren. Nach Bekanntwerden der schwächeren Nachfrage verlor die Apple-Aktie im vorbörslichen US-Handel rund 1,6 % bis 2,0 % an Wert.
Steigende Speicherpreise belasten Verkaufspreise
Hintergrund der reduzierten Bestellmengen sind stark gestiegene Preise für Speicherbausteine, die durch den globalen Ausbau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz knapp geworden sind. Apple reichte diese Mehrkosten an die Endkunden weiter und erhöhte die Einstiegspreise für die neuen Pro-Modelle um jeweils 100 USD.
Das iPhone 18 Pro startet bei 1.199 USD, während für das iPhone 18 Pro Max mindestens 1.299 USD fällig werden. Die höheren Verkaufspreise dämpfen die Kaufbereitschaft der Konsumenten spürbar, weshalb das Unternehmen seine Produktionsziele für den Herbst nach unten anpasst.
Geänderter Veröffentlichungszeitplan verzögert Stückzahlen
Zusätzlich beeinflusst eine modifizierte Produktstrategie die aktuellen Liefermengen des Smartphone-Herstellers. Apple brachte im September ausschließlich die margenstarken Flaggschiff-Geräte auf den Markt, während das reguläre Basismodell iPhone 18 erst im Frühjahr 2027 erscheint.
Ein wesentlicher Teil der Kundschaft wartet traditionell auf die günstigeren Standardversionen. Durch das Vorziehen der teuren Modelle fehlen den Zulieferern derzeit die hohen Basismengen, die in früheren Jahren für stabile Herbstkapazitäten sorgten.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- Auftragskürzung bei Komponenten: 15 % bis 20 % für Oktober
- Kursrückgang der Apple-Aktie: rund 1,6 % bis 2,0 % vorbörslich
- Einstiegspreis iPhone 18 Pro: 1.199 USD
- Einstiegspreis iPhone 18 Pro Max: 1.299 USD
- Geplanter Marktstart des Basismodells iPhone 18: Frühjahr 2027
Einordnung für Anleger
Die Produktionskürzungen beim iPhone 18 Pro zeigen, dass die höheren Verkaufspreise die Nachfrage vorerst dämpfen, während das fehlende Basismodell die Stückzahlen im Herbst zusätzlich belastet. Mit 88 von 100 Punkten bescheinigt der CP-Score dem Konzern dennoch weiterhin eine außerordentlich starke Verfassung. Für den weiteren Kursverlauf wird nun entscheidend sein, ob die hohen Margen der Pro-Modelle den temporären Dämpfer bei den Absatzzahlen bis zum verzögerten Start der Standardreihe abfedern können.
Der Cashflow Profi ist in Apple nicht mehr investiert. Apple bleibt eine absolute Cash-Maschine, der es jedoch seit längerem an Wachstumsfantasie fehlt. Die Abhängigkeit vom iPhone-Geschäft ist weiterhin zu groß.
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Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiere und andere Finanzinstrumente sind mit Risiken verbunden.
