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Nvidia greift Intel und AMD an: Neuer Vera-Chip verdoppelt KI-Leistung


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Nvidia dringt mit seinem neuen Hauptprozessor Vera erfolgreich in die traditionelle Domäne von Intel und AMD vor. Das schnell wachsende KI-Cloud-Start-up Modal setzt künftig erstmals auf Nvidias Rechenzentrum-CPU, nachdem interne Tests eine Verdopplung der Arbeitskapazität für KI-Agenten zeigten.

Modal bricht Monopol von Intel und AMD auf

Bislang betrieb das auf Entwickler spezialisierte Unternehmen Modal seine Serverflotte ausschließlich mit Prozessoren von Intel und AMD. Mit dem Einsatz des Vera-Chips von Nvidia reagiert das Start-up auf den rasant steigenden Bedarf an Rechenleistung für komplexe, mehrstufige Software-Agenten.

Modal sicherte sich jüngst eine Finanzierungsrunde über 750 Mio. USD unter Führung von Accel, wodurch die Firmenbewertung auf 15,75 Mrd. USD stieg. Für das kommende Jahr peilt das Start-up einen Umsatz von 1 Mrd. USD an.

Flottenmix und Softwareanpassungen

Trotz des Leistungssprungs ersetzt Modal die bisherigen Bestände nicht vollständig. Die neuen Nvidia-Chips laufen künftig in einer gemischten Flotte parallel zu bestehenden Systemen von Intel und AMD, um jede Aufgabe auf der jeweils effizientesten Hardware auszuführen.

Laut Modal-Chef Erik Bernhardsson erfordert die Einbindung der Nvidia-Architektur tiefgreifende Modifikationen an der eigenen Plattform-Software. Zudem entwickeln Intel und AMD neue Prozessorgenerationen, um den entstandenen Leistungsabstand wieder zu verringern.

Milliardenschwerer Zielmarkt für Nvidia

Nvidia zielt mit Vera direkt auf den weltweiten Markt für Server-CPUs ab, den der Konzern auf rund 200 Mrd. USD beziffert. Für das laufende Geschäftsjahr stellt das Nvidia-Management bereits Erlöse von mindestens 20 Mrd. USD allein durch Vera-Chips in Aussicht.

Neben Modal setzen bereits Branchenschwergewichte wie OpenAI, Anthropic und Oracle auf den neuen Prozessor. Nvidia diversifiziert damit seine Erlösbasis jenseits der marktführenden Grafikprozessoren.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

  • Leistungssprung: Verdopplung der Arbeitskapazität für KI-Agenten bei Modal
  • Modal-Finanzierungsrunde: 750 Mio. USD bei einer Bewertung von 15,75 Mrd. USD
  • Modal-Umsatzziel: 1 Mrd. USD im nächsten Jahr
  • Vera-Umsatzziel: Mindestens 20 Mrd. USD im laufenden Geschäftsjahr
  • Marktpotenzial: Server-CPU-Gesamtmarkt von rund 200 Mrd. USD
Die wichtigsten Finanzkennzahlen im Überblick
Quelle: Modal-Chef Erik Bernhardsson | Aufbereitung: Cashflow Profi

Einordnung für Anleger

Mit dem Vorstoß in den milliardenschweren Markt für Server-CPUs erschließt Nvidia neben seinen dominanten Grafikprozessoren eine bedeutende neue Erlösquelle. Cashflow Profi sieht die Aktie auch für einen Neueinstieg weiterhin positiv, während unsere bestehende Position seit Aufnahme bereits rund 101 % im Plus liegt. Der CP-Score stützt dieses Bild mit starken 84 von 100 Punkten nachdrücklich. Entscheidend für den weiteren Erfolg wird sein, wie schnell Großkunden wie Modal ihre Software anpassen und ob Intel sowie AMD den technologischen Vorsprung des Vera-Chips zeitnah kontern können.

Der Cashflow Profi ist sowohl in Nvidia als auch in AMD investiert und sieht diesen Wettstreit also produktive Basis an, die Raum für neue Innovationen bei beiden Unternehmen schafft.

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