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Nasdaq 100 verliert 1,5 Prozent: Alphabet-Absturz reißt Tech-Sektor mit


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Cashflow Profi bei Google bevorzugen

Der technologielastige Nasdaq 100 hat am Donnerstag mit spürbaren Verlusten eröffnet und verliert rund 1,5 % auf knapp 29.370 Punkte. Auslöser des Ausverkaufs sind enttäuschende Quartalszahlen und explodierende Ausgaben für Künstliche Intelligenz bei Branchenschwergewichten wie der Google-Mutter Alphabet.

Alphabet-Absturz belastet die Technologiebörse

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, brach die Aktie der Google-Mutter Alphabet im Handel um bis zu 13 % ein und steuert auf einen Börsenwertverlust von mehr als 400 Mrd. USD zu. Investoren strafen vor allem das verfehlte Umsatzwachstum im Werbegeschäft sowie die massiven Ausgaben für Künstliche Intelligenz ab.

Der Abwärtsdruck erfasste schnell weitere Software- und Halbleiterwerte. Papiere von Chipherstellern wie AMD und Intel büßten im frühen Handel zwischen 2,5 % und 3,5 % an Wert ein.

Hartnäckige Inflation dämpft Zinsfantasien

Zusätzliche Belastung brachten aktuelle US-Wirtschaftsdaten. Der von der US-Notenbank Federal Reserve bevorzugte PCE-Kerninflationsindex stieg im September um 0,5 %, was den stärksten Monatsanstieg seit sechs Monaten darstellt.

Nur einen Tag nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank verengen die Inflationsdaten den Spielraum für baldige Zinssenkungen. Die Aussicht auf längerfristig hohe Zinsen trifft vor allem hoch bewertete Wachstumsaktien.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

  • Nasdaq 100: Rückgang um 1,46 % auf rund 29.378 Punkte im NASDAQ-Handel
  • Alphabet-Aktie: Kurseinbruch von rund 13 % nach schwächerem Werbegeschäft
  • Marktwertverlust Alphabet: Über 400 Mrd. USD innerhalb einer Handelssitzung
  • US-Inflation (PCE-Preisindex): Monatsanstieg um 0,5 % im September

Einordnung für Anleger

Die Börse verzeiht keine milliardenschweren Technologie-Investitionen mehr, wenn die operative Rendite dahinter zurückbleibt. Für Anleger steigt das Rückschlagspotenzial bei hoch bewerteten Technologieaktien, solange die US-Notenbank die Zinsen auf hohem Niveau belässt.

Der Cashflow Profi rät aktuell zur Besonnenheit und ausreichenden Cash-Reserven.

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