AMD, Nvidia und Co: So habe ich mein Kapital vervielfacht

AMD, Nvidia, ASML und Co

Der Bullenmarkt ist zurück. Der S&P 500 notiert gerade auf einem neuen Allzeithoch. Besonders stark sticht dabei der Chipsektor hervor.

Passend dazu hat mir neulich ein Leser eine Frage gestellt, die vermutlich viele Anleger beschäftigt:

„Macht es überhaupt Sinn, jetzt noch in diese Rally hinein zu investieren?“

Ich kann diese Frage sehr gut nachvollziehen. Gerade wenn Aktien bereits stark gestiegen sind, entsteht schnell das Gefühl, man müsse jetzt noch aufspringen, bevor es zu spät ist.

Für mich zählt allerdings nicht, ob ein Index oder ein Einzelwert gerade auf einem neuen Hoch steht. Für mich zählt die Qualität des Unternehmens und ob ich diese Qualität zu einem vernünftigen Preis bekomme.

Beispiele aus meiner Praxis

Meine Börsenbrief-Leser und ich haben mit Halbleiterwerten bereits viel Geld verdient. Seit 2023 habe ich im Brief insgesamt in fünf Chipaktien investiert. Die meisten davon haben sich inzwischen vervielfacht.

Mein Vorgehen folgt dabei einem klaren Muster. Ich warte geduldig auf einen attraktiven Preis und nutze laufende Korrekturen häufig zum Einstieg. Kommt anschließend der Ausbruch, lehne ich mich zurück und lasse die Rally laufen.

Zieht sich die Konsolidierung länger hin, nutze ich Stillhaltergeschäfte, um laufenden Cashflow zu generieren.

Erster Kauf: Taiwan Semiconductor (+330 %)

Ein anschauliches Beispiel dafür ist Taiwan Semiconductor (TSMC). Bereits in der ersten Börsenbrief-Ausgabe habe ich in den Chipfertiger investiert. Die Aktie konsolidierte damals unter 100 USD.

Dabei besaß TSMC damals schon fast 60 % Marktanteil in der globalen Chipfertigung. Für mich war klar: Dieses Unternehmen ist einer der bedeutendsten Schaufelverkäufer des KI-Booms. Also stieg ich im September 2023 über eine Put-Option bei 90 USD ein.

Seitdem hat sich die Aktie mehr als vervierfacht (+330 %). Inzwischen habe ich die Hälfte der Position verkauft und genieße mit dem Rest die laufende Rally.

Die damalige Analyse zu TSMC findest du in diesem Börsenbrief-Auszug.

Zweiter Kauf: AMD (+211 %)

In AMD habe ich im Dezember 2024 investiert. Trotz einer überzeugenden KI-Pipeline mit Produkten wie MI300X, MI350 und Ryzen 7040 wurde die Aktie vom Markt lange Zeit unterschätzt.

Ich nutzte damals diese Chance und kaufte AMD ins Wachstumsdepot. Kurze Zeit danach veröffentlichte ich dazu eine ausführliche Analyse in meinem Blog. Da sich die Konsolidierung über mehrere Monate hinzog, verkaufte ich in der Zwischenzeit Optionen auf AMD und sammelte dadurch fast 7.000 USD Cashflow ein (siehe hier).

Inzwischen hat die Aktie den Ausbruch geschafft. Allein heute legt der Wert – dank starker Earnings – knapp 17 % zu. Gesamtrendite: + 211 %. So darf es ruhig weitergehen.

Dritter Kauf: Nvidia (+92 %)

Nvidia muss ich nicht mehr ausführlich vorstellen. Das Unternehmen ist wohl der größte Schaufelverkäufer des KI-Booms. Der Burggraben liegt nicht nur in den Chips, er liegt im gesamten Ökosystem aus Hardware, Software, Entwicklerbasis und Kundenbindung.

Ich hatte Nvidia bereits im Herbst 2022 erstmals in einem Magazin empfohlen. Als ich meinen Börsenbrief aufgelegt habe, war die Aktie allerdings schon sehr ambitioniert bewertet. Deshalb wartete ich auch hier auf eine Konsolidierung und stieg erst im März 2025 erneut ein.

Seitdem hat Nvidia immerhin knapp 90 % zugelegt. In den vergangenen Monaten tendierte die Aktie allerdings seitwärts. Diese neue Konsolidierungsphase nutze ich aktuell, um im Stillhalter-Depot zusätzliche Cashflows zu generieren.

Vierter Kauf: ASML (+108 %)

ASML hat ein absolutes Monopol auf EUV-Lithografie-Maschinen, ohne die die modernsten Halbleiter nicht möglich sind.

Trotzdem wurde die Aktie im Juli 2025 deutlich abverkauft. Solche Phasen interessieren mich besonders. Nicht der Moment, in dem jeder Anleger die Aktie haben will. 

Ich nutzte also die Schwäche und stieg im Wachstumsdepot ein. Meine damalige Analyse findest Du hier.

Das Ergebnis: +108 %.

Fünfter Kauf: Texas Instruments (+2.100 $)

Texas Instruments (TI) ist Weltmarktführer bei Analogchips und gehört als Dividendenaristokrat zu den beliebtesten Cashflow-Werten.

Das Problem: Die Aktie lief über mehrere Jahre nur seitwärts. Daher handelte ich den Wert zunächst nur im Stillhalter-Depot und generierte dabei einen Cashflow von rund 2.100 USD. Wie ich dabei konkret vorgegangen bin, habe ich unter anderem hier erläutert.

Nun ist die Aktie endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Schließlich brauchen moderne Rechenzentren nicht nur GPUs, sondern auch Analogchips, Embedded-Chips und Power-Management-Lösungen.

Für mich heißt es nun: Abwarten, bis sich erneut eine günstige Einstiegsgelegenheit ergibt.

Was kannst du daraus mitnehmen?

Du musst einer Rally nicht blind hinterherlaufen. Auch in einem starken Bullenmarkt entstehen immer wieder Chancen. Nur entstehen sie selten in der größten Euphorie, sie entstehen in der Regel in Konsolidierungsphasen.

Dort suche ich nach Einstiegen. Und falls eine Aktie nach dem Einstieg nicht direkt ausbricht, nutze ich Stillhaltergeschäfte, um Cashflow zu erzielen, bis der nächste Impuls kommt.

Diesen Ansatz verfolge ich Woche für Woche in meinem Börsenbrief. Dort zeige ich dir, welche Aktien ich kaufe, welche Positionen ich halte, welche Werte ich meide und wie ich mit Optionen zusätzlichen Cashflow aufbaue.

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