News

DoorDash kauft Instacart für 17 Mrd. USD – Hängepartie bis 2028

DoorDash
Bild: ChatGPT


Artikel anhören

KI-generierte Audioversion

Cashflow Profi bei Google bevorzugen

DoorDash übernimmt den US-Konkurrenten Instacart im Rahmen einer milliardenschweren Transaktion im Wert von rund 17 Mrd. USD. Mit dem Zusammenschluss entsteht ein dominanter Lieferkonzern für Restaurantessen und Lebensmittelzustellungen in Nordamerika.

Bewertung von 17 Mrd. USD und Konditionen

Für jede Aktie der Instacart-Muttergesellschaft Maplebear zahlt der Konzern 65,00 USD. Das Angebot enthält einen Aufschlag von 26 % auf den Schlusskurs vom 22. Oktober 2026.

Die Gegenleistung erfolgt zu mindestens 75 % in bar, während bis zu 25 % in DoorDash-Aktien beglichen werden können. Zur Absicherung der Barzahlung stellte JPMorgan Chase eine Kreditfazilität über bis zu 13 Mrd. USD bereit.

Kartellbedenken und lange Übergangsphase

Die Verwaltungsräte beider Unternehmen stimmten der Fusion bereits zu, während rund 19 % der Instacart-Aktionäre verbindlich dafür votieren wollen. Mit dem endgültigen Vollzug rechnen die Parteien jedoch erst zwischen Ende 2027 und Mitte 2028.

Als größte Hürde gilt die wettbewerbsrechtliche Prüfung durch die US-Aufsichtsbehörden. Sollten die Kartellwächter die Übernahme blockieren, wird eine Ausfallgebühr in Höhe von 1,25 Mrd. USD fällig.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

  • Kaufpreis je Instacart-Aktie: 65,00 USD
  • Gesamtvolumen der Übernahme: Rund 17 Mrd. USD
  • Prämie auf unbeeinflussten Aktienkurs: 26 %
  • Baranteil an der Gesamtsumme: Mindestens 75 %
  • Erwarteter Transaktionsabschluss: Ende 2027 bis erstes Halbjahr 2028

Einordnung für Anleger

Mit der geplanten Instacart-Übernahme festigt DoorDash seine marktbeherrschende Stellung in Nordamerika, bürdet sich durch die drohende kartellrechtliche Hängepartie bis mindestens Ende 2027 jedoch ein spürbares Vollzugsrisiko auf. Fundamental präsentiert sich der Lieferriese robust: Der CP-Score fällt mit 79 von 100 Punkten stark aus. Maßgeblich für die Aktie wird in den kommenden Quartalen sein, ob die US-Wettbewerbsbehörden den Zusammenschluss ohne gravierende Auflagen passieren lassen.

Der Cashflow Profi favorisiert den Konkurrenten Uber.

Weiterführende Artikel:

Veröffentlicht von