So verdienst Du mit fallenden Aktien Geld

Meine Short-Liste So verdienst mit fallenden Kursen Geld

Die meisten Anleger beschäftigen sich nur mit Aktien, die steigen sollen. Gute Unternehmen, starke Trends, neue Hochs, wachsende Märkte.

Das ist verständlich. Auch in meinem Premiumbrief spielen solche Qualitätsaktien eine zentrale Rolle.

Trotzdem halte ich die andere Seite des Marktes für mindestens genauso wichtig. Ich möchte nicht nur wissen, welche Aktien langfristig interessant sind, sondern auch, welche Unternehmen zur Gefahr für mein Depot werden können.

Deshalb arbeite ich seit Jahren mit einer internen Short-Liste. Diese Liste ist für mich nicht nur eine Sammlung möglicher Short-Kandidaten. Sie ist vor allem ein Risikofilter.

Sie hilft mir, schwache Geschäftsmodelle früher zu erkennen und klassische Fehlkäufe zu vermeiden. Denn am Ende gilt für mich die wichtigste Börsenregel überhaupt: kein Geld verlieren.

Ein häufiger Anlegerirrtum

Viele Anleger verlieren nicht deshalb Geld, weil sie keine aussichtsreichen Aktien finden. Sie verlieren Geld, weil sie schwache Aktien für Schnäppchen halten.

Wenn eine Aktie 70, 80 oder 90 % fällt, sieht sie irgendwann optisch billig aus. Eine Aktie ist allerdings nicht billig, nur weil sie früher viel teurer war. Entscheidend ist, ob Umsatz, Margen, Cashflow, Bilanz und Geschäftsmodell noch intakt sind.

Wenn die fundamentale Entwicklung weiter nach unten zeigt, kann selbst eine stark gefallene Aktie noch erheblich weiter fallen.

Typische Warnsignale sind ein fehlender Burggraben,schwache Wachstumsaussichten, sinkende Margen, hohe Verschuldung, Management-Fehler und ein starker Abwärtstrend. Besonders kritisch wird es, wenn mehrere dieser Punkte gleichzeitig auftreten.

Eine ausführliche Übersicht meiner Short-Kriterien findest Du im Premiumarchiv in Ausgabe 15 des Cashflow-Depots. Dort stelle ich auch Chart-Formationen vor, die für mich zu den stärksten Short-Signalen überhaupt zählen.

Das Cashflow-Depot kannst Du über meinen Premiumbrief verfolgen oder zunächst 3 Monate lang hier testen.

Zwei Short-Beispiele aus meiner Praxis

Ein Dauerkandidat auf meiner Shortliste ist Peloton. Vor der Aktie habe ich mehrfach gewarnt, unter anderem in Ausgabe 3 des Premiumbriefs. Und die Aktie anschließend erfolgreich geshortet.

Im Pandemieboom wirkte die Geschichte stark: Fitness zu Hause, teure Geräte, wiederkehrende Umsätze und eine bekannte Marke. Später zeigte sich aber, dass das Geschäftsmodell zu kapitalintensiv ist und die Wachstumsstory auf Dauer nicht trägt.

Mein jüngstes Beispiel ist Shutterstock. Das Unternehmen war lange ein etablierter Anbieter für Bilder, Videos und lizenzierte Inhalte. Mit generativer KI gerät dieser Burggraben aber zunehmend unter Druck. Bilder, Grafiken und Visuals lassen sich heute immer einfacher künstlich erzeugen. Dazu kamen schwächere Zahlen und der gescheiterte Zusammenschluss mit Getty Images.

Auch Shutterstock habe ich erfolgreich geshortet. Bereits nach rund zehn Tagen konnte ich einen Teilgewinn von rund 25 % realisieren. Den Zwischenstand findest Du hier.

Diese beiden Beispiele zeigen, wie wertvoll eine Short-Liste sein kann. Wer weiß, welche Geschäftsmodelle kritisch sind, tappt seltener in fallende Messer. Zusätzlich können sich aus solchen Werten immer wieder Chancen ergeben, um mit fallenden Kursen Geld zu verdienen.

Risiken im Blick behalten

Natürlich sollte man die Risiken beim Shortselling nicht ausklammern.

Beim Long-Kauf ist der maximale Verlust auf den Einsatz begrenzt. Beim direkten Leerverkauf kann der Verlust theoretisch unbegrenzt sein. Zusätzlich können Short Squeezes und hohe Leihgebühren problematisch werden. Bei Put-Optionen kommt ein anderes Risiko hinzu: Nach starken Kursverlusten sind sie oft teuer, weil viel Angst bereits eingepreist ist.

Deshalb achte ich im Premiumbrief auf ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis, klares Einstiegs- und Ausstiegsszenario sowie eine passende Positionsgröße. So habe ich im Stillhalter-Depot bereits mehrfach erfolgreiche Short-Setups mit begrenztem Risiko umgesetzt. Ein konkretes Beispiel findest Du in diesem Beitrag:

Auch das Stillhalter-Depot kannst Du über meinen Premiumbrief verfolgen oder zunächst 3 Monate lang hier testen.

Was kannst Du daraus mitnehmen?

Stark gefallene Aktien sind nicht automatisch Schnäppchen. Oft steckt hinter dem Kurssturz kein vorübergehender Ausverkauf, sondern eine echte Neubewertung des Geschäftsmodells. Dann verschwinden frühere Wachstumsfantasien, Margen geraten unter Druck und jeder Erholungsversuch wird zur nächsten Verkaufschance.

Genau hier setzt mein Premiumbrief an. Du bekommst nicht einfach nur neue Aktienideen, sondern einen breiteren Blick auf den Markt: Chancen nutzen, Risiken erkennen und schwache Geschäftsmodelle rechtzeitig aussortieren.

Neben unseren vier Depots baue ich deshalb künftig eine eigene Short-Liste im Premiumbreich auf. Sie soll Dir helfen, gefährliche Aktien früher zu erkennen, klassische Fehlkäufe zu vermeiden und in ausgewählten Fällen auch von fallenden Kursen zu profitieren.

Wenn Du diesen vollständigen Blick auf den Markt nutzen möchtest, findest Du die konkreten Einschätzungen, Depot-Updates und die neue Short-Liste im Premiumbereich von Cashflow Profi.

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