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Unity verhandelt über 25-Milliarden-Dollar-Deal – doch der Vorstand will mehr

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Der US-Spiele- und Softwareentwickler Unity Software verhandelt laut Medienberichten über einen milliardenschweren Verkauf an ein Investorenkonsortium aus der Beteiligungsgesellschaft Silver Lake und dem saudischen Staatsfonds PIF. Der im Raum stehende Deal bewertet das Unternehmen mit rund 25 Mrd. USD und sorgte an der Wall Street für deutliche Kursaufschläge.

Konsortium peilt nächsten milliardenschweren Zukauf an

Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eingeweihte Personen meldete, diskutierten die Investoren vor den jüngsten Quartalszahlen über eine Bewertung von 25 Mrd. USD. Silver Lake hält bereits rund 8% der Anteile an dem Softwareanbieter, und Partner Egon Durban sitzt im Verwaltungsrat des Konzerns.

Dasselbe Bündnis schloss erst im August die Übernahme des Spieleherstellers Electronic Arts für 55 Mrd. USD ab. Unity hat eine Investmentbank mandatiert, um alle strategischen Optionen und eine offizielle Vereinbarung zu prüfen.

Operative Wende stärkt Verhandlungsposition

Die Übernahmegespräche fallen mit einer spürbaren Erholung des operativen Geschäfts zusammen. Im dritten Quartal 2026 steigerte Unity den Umsatz um 32% auf 622,1 Mio. USD und erzielte mit 122 Mio. USD den ersten Quartalsgewinn nach GAAP seit dem Börsengang im Jahr 2020.

Vor Veröffentlichung des Quartalsberichts lag der Börsenwert bei rund 21,5 Mrd. USD, weshalb die gebotene Prämie bei den Aktionären auf Gegenliebe stößt. Die Unity-Aktie legte im regulären Handel an der New York Stock Exchange um knapp 15% auf 48,80 USD zu und kletterte nach Bekanntwerden der Gespräche nachbörslich um weitere rund 4% bis 6%.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick

  • Kolportiertes Deal-Volumen: rund 25 Mrd. USD
  • Bisherige Beteiligung von Silver Lake: rund 8%
  • Umsatz Q3 2026: 622,1 Mio. USD (+32% zum Vorjahr)
  • GAAP-Nettogewinn Q3 2026: 122 Mio. USD
  • Kursreaktion nach Zahlen und Bericht: rund +15% im Haupt- und bis zu +6% im nachbörslichen Handel

Einordnung für Anleger

Die Übernahmegespräche und die Rückkehr in die schwarzen Zahlen verschaffen Unity eine starke Verhandlungsposition, bergen bei einem Scheitern des Deals jedoch auch Rückschlagpotenzial. Entscheidend für die weitere Kursdynamik wird nun sein, ob das Investorenkonsortium bereit ist, die geforderte Prämie auf die kolportierten 25 Milliarden US-Dollar tatsächlich aufzuschlagen. Mit 68 von 100 Punkten untermauert der CP-Score das derzeit solide Gesamtbild des Softwareunternehmens.

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