Long Calls und Puts: So plane ich Einstieg, Gewinnziel und Ausstieg

Long Call und Long Put – steigende und fallende Kursbewegung

Normalerweise geht es in meinem Newsletter um Stillhalter-Strategien. Heute wird es etwas offensiver.

Ich zeige Dir, wie ich bei gekauften Calls und Puts vorgehe und vor allem, was ich schon vor dem Einstieg festlege.

Im Stillhalter-Depot komme ich bislang auf eine Gewinnquote von über 90 %. Neben klassischen Stillhalter-Setups setze ich dort gezielt auch gekaufte Calls und Puts ein.

Bei gekauften Optionen ist die Trefferquote niedriger. Das ist für mich aber nicht der entscheidende Punkt.

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Wichtig ist, dass Gewinner größer werden als Verlierer und ich schon vor dem Einstieg weiß, wie ich reagiere, wenn der Trade nicht aufgeht.

Wann kaufe ich überhaupt einen Call oder Put?

Nur wenn meine kurzfristige Überzeugung wirklich hoch ist.

Das kann ein bereits laufender Trend sein, eine starke technische Ausgangslage oder ein neuer Impuls durch Nachrichten oder Zahlen.

Danach suche ich meist eine Option nah am Geld. Sie kostet mehr als ein weit entfernter Strike, reagiert dafür aber deutlich stärker auf die Bewegung des Basiswerts und hat eine höhere Chance, ins Geld zu laufen.

Mein Vorgehen bei Long Calls und Puts – Basiswert, Option, Einstieg, Gewinnziel und Ausstiegsszenario

Vor dem Einstieg stehen für mich drei Dinge fest: Einstieg. Gewinnziel. Ausstiegsszenario.

Ein Stop-Loss kann dabei Teil des Plans sein, muss es aber nicht immer sein. Gerade bei Optionen besteht die Gefahr, durch normale Schwankungen zu früh ausgestoppt zu werden. Wenn ich einen Stopp nutze, bekommt die Position deshalb ausreichend Luft.

Wichtiger ist für mich, vorher zu wissen, was ich mache, wenn der Trade unter Druck gerät.

Ist meine ursprüngliche These noch intakt, kann ich die Position anpassen oder mit einem gegenläufigen Credit-Spread teilweise absichern. Bricht die These dagegen komplett, steige ich aus oder lasse mich ausstoppen.

Was mache ich, wenn der Trade läuft?

Erreicht die Position mein Gewinnziel, nehme ich Gewinne mit.

Bleibt die Ausgangslage danach stark, kann ich auf dem neuen Kursniveau einen weiteren Call oder Put aufsetzen und einen Teil des bereits erzielten Gewinns erneut einsetzen.

Läuft der Trade dagegen nicht wie erwartet, greift mein vorher festgelegtes Ausstiegsszenario.

Bei einem Long Call kann das beispielsweise ein Bear Call Spread sein. Bei einem Long Put entsprechend ein Bull Put Spread.

Ein Hedge soll einen schlechten Trade nicht künstlich retten.

Er soll das Risiko eines Setups kontrollieren, dessen ursprüngliche These für mich noch intakt ist.

Genau nach diesem Schema plane ich auch meinen nächsten Trade für kommenden Dienstag im Stillhalter-Depot. Welcher Basiswert es wird und wie ich die Position aufbaue, erfahren Premium-Leser.

Mein Regelwerk dahinter

Ich kaufe keinen Call oder Put, nur weil irgendwo ein großer Hebel angezeigt wird.

Vor dem Einstieg möchte ich fünf Fragen beantworten:

  • Warum dieser Basiswert?
  • Warum dieser Strike?
  • Wo nehme ich Gewinne mit?
  • Wann ist meine ursprüngliche These nicht mehr intakt?
  • Was mache ich, wenn der Trade gegen mich läuft?

Im Stillhalter-Depot erkläre ich dieses Regelwerk ausführlicher und setze solche Setups auch praktisch um – inklusive Einstieg, Anpassungen, Gewinnmitnahme und möglichem Hedge. Mehr dazu gibt es am kommenden Dienstag direkt im Premiumbrief mit einem neuen konkreten Trade.

Wenn Du solche Setups künftig mitverfolgen möchtest:

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