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US-Futures rutschen nach Inflationsdaten ab: Dow und Nasdaq vorbörslich im Minus
Die US-Aktienfutures haben nach der Veröffentlichung neuer Inflationsdaten spürbar nachgegeben. Eine unerwartet hartnäckige Teuerung dämpft die Erwartungen. Nach den Zahlen hat Vermögensverwalter PIMCO die Wahrscheinlichkeit von drei Zinserhöhungen durch die Fed bis März 2027 hervorgehoben. Die erste Aktion der Fed werde für den Dezember projiziert.
Verbraucherpreise steigen im September stärker als prognostiziert
Nach Angaben des U.S. Bureau of Labor Statistics legten die US-Verbraucherpreise im September im Jahresvergleich um 3,7 % zu. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Rate von 3,6 % gerechnet, nach 3,4 % im August.
Im Monatsvergleich kletterten die Preise um 0,6 %, maßgeblich getrieben von einem Anstieg der Benzinpreise um 9,1 %. Die Kerninflation ohne schwankungsanfällige Energie- und Nahrungsmittelpreise stieg auf Jahressicht um 2,6 % und übertraf die Konsensschätzung von 2,5 % ebenfalls.
Dow-Future rutscht ab: Belastung durch Banken und Halbleiter
Die Kontrakte auf den Dow Jones gaben nach Vorlage des Berichts um rund 0,1 % bis 0,3 % nach. Zeitgleich büßten die S&P-500-Futures 0,3 % ein, während die Nasdaq-Futures um 0,8 % nachgaben.
Zu den auffälligsten Einzelbewegungen zählte die Aktie der Bank of America, die vorbörslich über 2 % verlor. Eine Belastung von 1,2 Mrd. USD für behördliche Strafen und schwächere Handelserträge drückten dort das Quartalsergebnis, während Morgan Stanley trotz solider Zahlen ebenfalls leicht nachgab.
Am Rentenmarkt schraubt sich die Rendite der zweijährigen Treasury auf 4,925 %. Das bedeutet einen deutlichen Sprung um 12 Basispunkte.
Die wichtigsten Daten auf einen Blick
- US-Inflation (September): 3,7 % im Jahresvergleich (Konsens: 3,6 %).
- US-Kerninflation: 2,6 % im Jahresvergleich (Konsens: 2,5 %).
- Benzinpreise: Anstieg um 9,1 % gegenüber dem Vormonat.
- Dow-Jones-Futures: Rund 0,1 % bis 0,3 % im Minus nach Datenveröffentlichung.
- Bank of America: Sonderbelastung von 1,2 Mrd. USD dämpft Quartalsgewinn.

Einordnung für Anleger
Der unerwartete Anstieg der Kerninflation erhöht das Risiko, dass die Federal Reserve ihren geldpolitischen Kurs vorerst straff halten muss. Für die weitere Zinsentwicklung gilt das anstehende Beige Book sowie die Zinssitzung der US-Notenbank Ende Oktober als wichtigster Taktgeber. Die Analysten erwarten eine Anhebung der Fed Funds Rate für den Dezember 2026.
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Allgemeiner Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiere und andere Finanzinstrumente sind mit Risiken verbunden.

