Optionen · Strategie

Protective Put einfach erklärt: Aktien mit Put absichern

· ca. 2 Minuten Lesezeit

Mit einem Protective Put sicherst Du eine bestehende Aktienposition gegen stärkere Verluste ab. Die Versicherung kostet Prämie, dafür ist das Downside-Risiko klar begrenzt.

Ergebnis am Verfallstag

Kurz erklärt
Markterwartung
Typ
Risiko
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Payoff-Diagramm

Gewinn oder Verlust je nach Aktienkurs am Verfallstag

Aufbau
Wann passt sie?
Wichtigstes Risiko
Worauf achten?
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* Standardstrategien zeigen den Payoff am gemeinsamen Verfallstag. Bei Calendar- und Diagonal-Spreads wird der Restwert der länger laufenden Option am ersten Verfall modelliert. Die erweiterten Annahmen sind optional; leer gelassen verwendet das Tool 25 % IV, 3 % Zins und 0 % Dividendenrendite. Modellwerte sind keine Preis- oder Renditeprognose.

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Was ist ein Protective Put?

Der Protective Put kombiniert eine Long-Aktienposition mit einem gekauften Put auf denselben Basiswert. Der Put gibt Dir das Recht, die Aktie zum Strike zu verkaufen.

Steigt die Aktie, bleibst Du grundsätzlich am Kursgewinn beteiligt. Fällt sie stark, gewinnt der Put an Wert und begrenzt den Verlust unterhalb des gewählten Schutzniveaus.

So ist die Strategie aufgebaut

  • Aktie halten
  • Put mit gewünschtem Schutz-Strike kaufen
  • Laufzeit der Absicherung bestimmen
  • Put-Prämie als Versicherungskosten berücksichtigen

Konkretes Beispiel

Du besitzt eine Aktie zu 100 US-Dollar und kaufst einen 95er Put für 2,50 US-Dollar. Fällt die Aktie am Verfallstag auf 70 US-Dollar, kann der Put zu 95 ausgeübt werden. Der starke Kursverlust wird damit unterhalb von 95 weitgehend begrenzt, abzüglich der gezahlten Prämie.

Gewinn, Verlust und Break-even

Der maximale Verlust entspricht ungefähr Einstand minus Put-Strike plus Put-Prämie. Das Gewinnpotenzial nach oben bleibt grundsätzlich offen, wird jedoch um die Kosten des Puts reduziert.

Wann kann die Strategie sinnvoll sein?

Die Strategie passt, wenn Du eine Aktie weiter halten möchtest, kurzfristig aber erhöhte Risiken siehst oder einen Mindestwert für einen bestimmten Zeitraum absichern willst.

Die wichtigsten Risiken

Die Absicherung kann teuer sein, besonders bei hoher impliziter Volatilität. Läuft die Aktie ruhig oder steigt, kann die gesamte Put-Prämie verloren gehen.

Merksatz: Ein Protective Put kauft Sicherheit – und Sicherheit hat mit der Optionsprämie einen klar sichtbaren Preis.

Häufige Fragen

Ist der Protective Put besser als ein Stop-Loss?

Beide Instrumente funktionieren unterschiedlich. Der Put garantiert ein Optionsrecht am Strike, während ein Stop-Loss als Verkaufsauftrag bei starken Kurslücken zu einem schlechteren Ausführungspreis führen kann.

Muss der Put denselben Strike wie mein Einstand haben?

Nein. Der Strike kann bewusst tiefer gewählt werden, wenn nur größere Verluste abgesichert werden sollen.

Strategie selbst durchrechnen

Im Options-Simulator kannst Du Strikes, Prämien und Laufzeiten verändern und den Payoff direkt vergleichen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Optionen sind komplexe Finanzinstrumente und können zu erheblichen Verlusten führen.

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