Optionen · Strategie

Long Put einfach erklärt: Von fallenden Kursen profitieren

· ca. 2 Minuten Lesezeit

Mit einem Long Put setzt Du auf fallende Kurse oder sicherst eine Position ab. Der maximale Verlust bleibt auf die gezahlte Prämie begrenzt.

Ergebnis am Verfallstag

Kurz erklärt
Markterwartung
Typ
Risiko
Strategie ausführlich erklärt →

Payoff-Diagramm

Gewinn oder Verlust je nach Aktienkurs am Verfallstag

Aufbau
Wann passt sie?
Wichtigstes Risiko
Worauf achten?
Ausführlichen Strategie-Artikel lesen →
* Standardstrategien zeigen den Payoff am gemeinsamen Verfallstag. Bei Calendar- und Diagonal-Spreads wird der Restwert der länger laufenden Option am ersten Verfall modelliert. Die erweiterten Annahmen sind optional; leer gelassen verwendet das Tool 25 % IV, 3 % Zins und 0 % Dividendenrendite. Modellwerte sind keine Preis- oder Renditeprognose.

Cashflow Profi · Kostenloser Newsletter

Die nächste Idee direkt ins Postfach

Aktien, Optionen und Marktideen – klar eingeordnet und ohne Börsenlärm. Mindestens einmal pro Woche direkt in Dein Postfach.

Kostenlos · jederzeit abmeldbar · Datenschutz

Was ist ein Long Put?

Ein Long Put ist eine gekaufte Verkaufsoption. Du erhältst das Recht, den Basiswert bis zum Verfall zum festgelegten Strike zu verkaufen. Je weiter der Aktienkurs unter den Strike fällt, desto wertvoller wird dieses Recht.

Anders als beim Leerverkauf ist das Risiko klar begrenzt. Du kannst maximal die gezahlte Prämie verlieren. Gleichzeitig ist das Gewinnpotenzial nach unten naturgemäß dadurch begrenzt, dass ein Aktienkurs nicht unter null fallen kann.

So ist die Strategie aufgebaut

  • einen Put kaufen
  • Strike und Laufzeit auswählen
  • Prämie bezahlen
  • auf fallende Kurse oder Absicherung setzen

Konkretes Beispiel

Eine Aktie notiert bei 100 US-Dollar. Du kaufst einen 100er Put für 5 US-Dollar. Der Kontrakt kostet 500 US-Dollar. Fällt die Aktie am Verfallstag auf 80 US-Dollar, besitzt der Put 20 US-Dollar inneren Wert. Nach Abzug der Prämie ergibt sich ein Gewinn von 15 US-Dollar je Aktie beziehungsweise 1.500 US-Dollar je Kontrakt.

Gewinn, Verlust und Break-even

Der Break-even liegt beim Strike minus Prämie, im Beispiel also bei 95 US-Dollar. Oberhalb des Strikes kann der Put wertlos verfallen. Unterhalb des Break-even steigt der Gewinn, bis der theoretische Höchstgewinn bei einem Aktienkurs von null erreicht wäre.

Wann kann die Strategie sinnvoll sein?

Ein Long Put passt zu einer klar bärischen Erwartung oder als Absicherungsbaustein. Wer nur einen moderaten Rückgang erwartet, kann alternativ einen Bear Put Spread nutzen und damit einen Teil der Prämie finanzieren.

Die wichtigsten Risiken

Der vollständige Prämienverlust ist möglich, wenn die erwartete Abwärtsbewegung ausbleibt. Zudem wirkt der Zeitwertverlust gegen den Käufer. Gerade nach einem starken Volatilitätsanstieg können Puts außerdem bereits sehr teuer sein.

Merksatz: Auch beim Long Put reicht die richtige Richtung allein nicht – Bewegung, Laufzeit und gezahlte Prämie müssen zusammenpassen.

Häufige Fragen

Ist der Gewinn beim Long Put unbegrenzt?

Nein. Da eine Aktie nicht unter null fallen kann, ist auch der maximale Gewinn eines Long Puts begrenzt.

Kann ich mit einem Long Put Aktien absichern?

Ja. In Kombination mit einer bestehenden Aktienposition entsteht ein Protective Put, der den Verlust unterhalb des gewählten Strikes begrenzt.

Strategie selbst durchrechnen

Im Options-Simulator kannst Du Strikes, Prämien und Laufzeiten verändern und den Payoff direkt vergleichen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Optionen sind komplexe Finanzinstrumente und können zu erheblichen Verlusten führen.

Artikel teilen

Ohne Social-Tracking auf der Seite
XX fFacebook inLinkedIn WAWhatsApp

Diskussion

Noch keine Kommentare – starte die Diskussion.

Was denkst Du über die Strategie?

Teile Deine Einschätzung oder Frage direkt unter dem Artikel.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.