Analyse · KI-Aktien
KI-Aktien nach dem Rücksetzer: Diese Position habe ich jetzt aufgestockt
Bei KI-Aktien trennt der Markt wieder stärker zwischen Wachstum, Bewertung und Finanzierung. CoreWeave, Super Micro und Nebius zeigen, wie unterschiedlich die Risiken inzwischen bewertet werden – und warum ich bei einer bestehenden KI-Position den Rücksetzer zum Nachkauf genutzt habe.

Bei KI-Aktien hat sich die Stimmung deutlich verändert. Noch vor wenigen Monaten wurden viele Unternehmen fast unabhängig von Bewertung, Cashflow oder Finanzierung nach oben gekauft.
Jetzt schaut der Markt wieder genauer hin.
CoreWeave ist dafür ein extremes Beispiel. Die Aktie verlor zuletzt an einem einzigen Handelstag rund 15 %. Gleichzeitig stieg die Rendite einer Unternehmensanleihe zeitweise auf fast 15 %. Bei rund 52 Mrd. USD Schulden und Leasingverpflichtungen rückt plötzlich die Finanzierung des Wachstums in den Mittelpunkt.
Bei Super Micro sieht es anders aus. Das Unternehmen hat seine Umsatzprognose zuletzt kräftig angehoben und profitiert weiter von der enormen Nachfrage nach KI-Servern. Trotzdem ist bereits viel Euphorie aus dem Kurs verschwunden.
Auch Nebius zeigt beide Seiten des KI-Booms: extremes Wachstum auf der einen Seite, Milliardeninvestitionen und ein tief negativer Free Cashflow auf der anderen.
Für mich zeigen diese drei Beispiele vor allem eines: Die KI-Story ist nicht vorbei. Aber einfach irgendeine KI-Aktie zu kaufen, dürfte künftig nicht mehr reichen.
Jetzt wird Stockpicking wieder wichtiger
Ein Kursverlust von 40 oder 50 % macht eine Aktie noch lange nicht günstig. Bei einigen Unternehmen war die Bewertung schlicht zu hoch. Bei anderen wird jetzt sichtbar, wie viel Kapital das Wachstum tatsächlich kostet.
Spannender finde ich die Fälle, bei denen der Kurs deutlich stärker zurückgekommen ist als das Geschäft. Und genau dort habe ich bereits in meinem Börsenbrief zugegriffen.
Eine Position habe ich neulich aufgestockt
Bei einer meiner bestehenden KI-Positionen habe ich den jüngsten Rücksetzer zum Nachkauf genutzt. Das Unternehmen bereitet große Datenmengen für KI-Modelle auf und unterstützt Technologiekonzerne beim Training und Einsatz ihrer Systeme.
Ich hatte die Aktie vor rund einem Jahr als möglichen Vervielfacher gekauft. Für das laufende Quartal erwarten Analysten inzwischen rund 35 % mehr Umsatz als ein Jahr zuvor. Trotzdem ist der Kurs nach seiner zwischenzeitlichen Verdopplung fast wieder auf mein damaliges Einstiegsniveau zurückgefallen. Für mich ein guter Grund, nachzukaufen.
Das ist auch die Art von Situation, nach der ich derzeit verstärkt suche: Das operative Geschäft wächst weiter, die Bewertung ist aber deutlich zurückgekommen.
Mein Wachstumsdepot liegt seit dem Start mittlerweile bei rund 92 % im Plus. Der jüngste Nachkauf ist dabei nur eine von vielen Entscheidungen, mit denen ich das Depot laufend weiterentwickle.

Und bei diesem einen Nachkauf wird es nicht bleiben. Weitere Unternehmen prüfe ich derzeit für eine Neuaufnahme.
Welche KI-Aktien ich nach der Korrektur kaufe, sehen meine Börsenbrief-Leser direkt im Wachstumsdepot.
Das Wachstumsdepot ist im Standard- und Premiumbrief enthalten.


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